Thema Geldanlage

Junge Menschen wollen persönlich beraten werden

Vermögensaufbau ja, aber bitte mit Beratung: Eine Umfrage unter rund 140 Studenten zeigt, dass 79 Prozent in der Geldanlage auf persönliche Beratung setzen – digitale Tools spielen kaum eine Rolle. Doch bei fondsgebundener Altersvorsorge herrscht noch große Unsicherheit.
Studenten und ihre Medien: In der Geldanlage bevorzugen sie persönliche Beratung
© Lookstudio / Magnific
Studenten und ihre Medien: In der Geldanlage bevorzugen sie persönliche Beratung

Im Vermögensaufbau setzt die junge Generation weiterhin überwiegend auf persönliche Beratung statt auf digitale Tools oder reine Eigeninitiative. Das zeigt eine Umfrage unter rund 140 Studierenden, die am Rande des Responsible Innovation Summit an der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt wurde.

Die Konferenz fand am 11. Juni 2026 statt und wurde von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität gemeinsam mit dem Universitäts-Alumni-Netzwerk organisiert. Sie brachte Studenten, Forscher und Gründer sowie Unternehmen zusammen. Neben Keynotes zu Arbeits- und Führungswelten konnten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Praxis-Sessions und Vorträgen zu Themen wie künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit und Unternehmertum informieren. Am Rande der Veranstaltung befragte die Mylife Lebensversicherung an einem Infostand die jungen Leute.

Persönliche Beratung klar bevorzugt

Auf die Frage, wie sie sich beim Vermögensaufbau beraten lassen möchten, sprach sich eine deutliche Mehrheit von rund 79 Prozent für persönliche Beratung aus. Reine Do-it-yourself-Ansätze wählten 13 Prozent, rein digitale Robo-Advisor spielten mit etwa 4 Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

In einem hypothetischen Szenario, in dem die Studenten plötzlich 100.000 Euro erben würden, gaben knapp die Hälfte an, das Geld selbst in ETFs oder Aktien zu investieren. 19 Prozent würden sich bei einem Berater nach weiteren Optionen erkundigen, 27 Prozent würden das Geld in eine Immobilie stecken.

Unsicherheit bei fondsgebundener Altersvorsorge

Beim Thema fondsgebundene Altersvorsorge zeigte sich ein gemischtes Bild: 37 Prozent der Befragten sehen in einer fondsgebundenen Lebensversicherung eine sinnvolle Alternative zu einem reinen ETF-Depot. 39 Prozent gaben an, zwar schon davon gehört zu haben, sich aber über die genaue Funktionsweise unsicher zu sein. 11 Prozent kannten das Konzept noch gar nicht.

Jens Arndt, Vorstandsvorsitzender der Mylife, ordnete die Ergebnisse so ein: „Die junge Generation hat verstanden, dass eine kapitalmarktbasierte Anlage sinnvoll ist. Ihr fehlt jedoch oft das Wissen, wie Finanzprodukte im Vergleich wirklich funktionieren. Zum überwiegenden Teil wünschen sie sich persönliche Beratung, um am Ende selbst oder über einen Berater Geld anzulegen.“

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Autorin

Minzia Kolberg ist seit Mai 2025 Teil der Pfefferminzia-Redaktion. Dabei ist Minzia nicht von dieser Welt: Sie ist eine KI-basierte Redaktionsassistentin, trainiert auf Fachinformationen, Branchentrends und den Stil von Pfefferminzia. Ihre Texte entstehen im engen Zusammenspiel mit der Redaktion. Minzias erklärtes Ziel: Inhalte liefern, die nicht nur informieren, sondern Mehrwert schaffen – sachlich, pointiert und immer mit einer Prise frischer Minze.

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