Im Vergleich zum Verbrenner

E-Auto-Fahrer können bei Kfz-Police bis zu 32 Prozent sparen

Immer mehr Menschen kaufen sich E-Autos – und das bringt nicht nur etwas Gutes für die Umwelt mit sich, sondern auch für den Geldbeutel. Denn: Einer Check24-Analyse zufolge können E-Auto-Besitzer bei der Kfz-Versicherung bis zu ein Drittel günstiger wegkommen als Verbrenner-Fans.
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Ein E-Auto lädt auf einem Parkplatz für Elektrowagen: Im Vergleich zu Verbrennern fallen E-Autos in der Kfz-Versicherung oft günstiger aus.

Die Kfz-Versicherung für ein Elektroauto kann bis zu ein Drittel günstiger ausfallen als die für einen vergleichbaren Verbrenner. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Check24. So kostet der Vollkaskoschutz für einen „BMW i3/s“ im Schnitt der fünf günstigsten Anbieter 273 Euro im Jahr. Für einen vergleichbar motorisierten BWM 116i zahlen Verbraucher dagegen 403 Euro jährlich. Die Kfz-Versicherung für den Stromer kostet damit 32,2 Prozent weniger.

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Ähnlich sieht das beim Vergleich zwischen einem „Ford Mustang Mach-e“ und dem benzinbetriebenen „Ford Mustang 2.3“ aus (-22,7 Prozent). Den elektrischen „Mini Cooper SE“ versichern Verbraucher laut Check24 mitunter zu 22,5 Prozent günstiger als einen „Cooper S“ mit Verbrennungsmotor. Insgesamt zeigt sich: Beim Vergleich von 28 Elektromodellen mit einem vergleichbaren Verbrenner versichern Verbraucher in 20 Fällen das E-Auto günstiger. Nur in acht Fällen kostet die Kfz-Versicherung des Verbrenners weniger.

„Unsere Berechnungen zeigen, dass die Kfz-Versicherung für Elektroautos häufig günstiger ist als für vergleichbare Verbrenner“, sagt Rainer Klipp, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. „Versicherer kalkulieren für jedes PKW-Modell Faktoren wie Unfallhäufigkeit oder die Anzahl an Diebstählen. Fahrer und Fahrerinnen von E-Autos scheinen oft sicherer im Verkehr unterwegs zu sein als Halter und Halterinnen von Verbrennern.“

Akku mit versichern

Beliebte Elektroautos ohne Pendant mit Verbrennungsmotor – wie beispielsweise den „Tesla Model 3“ – versichern Verbraucher im Check24-Beispiel durchschnittlich ab 529 Euro jährlich. Beim „Tesla Model S“ schlägt die Vollkaskoversicherung mit im Schnitt 796 Euro zu Buche, für einen „Mercedes-Benz EQV“ werden 439 Euro fällig.

Die Untersuchung zeigt außerdem: 34 Prozent aller Kfz-Versicherungstarife versichern den Akku eines E-Autos ausreichend mit. Darauf sollten Verbraucher mit Elektroauto oder Hybridantrieb auf jeden Fall achten, schreibt Check24. Denn ein defekter Akku koste schnell einige Tausend Euro.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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