Finanz-Aktivist kritisiert Provisionsmodell

„Provisionsberater sind keine Berater, sondern Verkäufer“

Gerhard Schick, Grünen-Politiker und Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende, fordert für den Finanzvertrieb eine strikte Trennung von Beratung und Verkauf. Eine provisionsbasierte Beratung führe nur dazu, dass den Kunden falsche und zu teure Produkte angedreht würden, kritisiert er in einem Interview. Honorarberater seien die bessere Wahl.
© Pressefoto
Finanzwende-Vorstand Gerhard Schick hält nichts von einer provisionsorientierten Finanzberatung.

Autor

Achim

Nixdorf

Achim Nixdorf war von April 2019 bis Mai 2024 Content- und Projekt-Manager bei Pfefferminzia. Davor arbeitete er als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteur mit dem Fokus auf Verbraucher- und Ratgeberthemen.

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5 Antworten

  1. Wenn man gar keine Ahnung von Versicherungen und Finanzprodukten hat und alles was mit Provisionen zu tun aus populistischen Gründen anprangert, dann sind die linken Parteien vorne dran. Ob SPD, Linkspartei oder die Grünen, immer die selben Parolen und vor allem unsägliche Debatten. Es wird nur Sozialneid geschürt und die Vermittler sind die Bösen. So einfach geht das, man kann es nicht mehr hören. Da diese Politiker nicht wissen, was in einem Maklerbüro wirklich passiert und wie viel Vermittler ohne jegliche Provision für ihre Kunden alles tun, könnte man es entschuldigen. Das ist halt einfach Unwissenheit? Aber entschuldigen will es nicht, es ist einfach unverschämt was da so läuft. Die Verbraucherzentralen verunglimpfen die Vermittler, nur weil sie mehr vom Kuchen abhaben wollen, aber das Honorar von diesen angeblichen Finanzspezialisten ist keinen Cent wert, denn diese Empfehlungen kann man sich wirklich sparen. Das haben haben auch einige Test aufgezeigt. Wenn eine Vergütung (Provision) nicht mehr gezahlt wird und nur mehr Honorar verlangt werden darf, dann ist es das Ende der Beratung für die Bürger. Wenn das dann erkannt wird, dann ist es meistens schon zu spät. Dann kann man diese unfähigen Politiker nur noch in die Wüste schicken, denn zur Verantwortung können sie
    ja nicht gezogen werden.

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