Die Pressestelle, Dein Social-Media-Prellbock

Warum viele Versicherer sich nicht gerne im Netz engagieren

Kunden wünschen sich mehr Engagement von Versicherern in sozialen Netzwerken, zeigen Studien. Eine Umfrage unter 536 Mitarbeitern von Pressestellen erklärt nun, warum das Vorhaben oft scheitert: Mehr Frust als Lust beim Ausgleich unterschiedlichster Interessen.
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© Faktenkontor

Die Infografik zeigt die Zerrissenheit zwischen der Umsetzung von Unternehmenszielen wie beispielsweise der Vorgabe von Zahlen für Likes und Interaktionen und dem Interesse der Kunden an den angebotenen Inhalten. Pressestellen stehen als Schnittstelle der in- und externen Kommunikation also einmal mehr in der Pflicht, diese Interessen auszugleichen.

In einem ersten Schritt könnte eine Analyse der Inhalte dazu beitragen, dass eine Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden stattfindet. So wiesen wir unlängst im Beitrag zum Servicebedarf der Kunden auf die Erwartungshaltung im Hinblick auf schnelle Antworten zu Anliegen hin.

Setzt man diesen Servicegedanken um, steigen automatisch die Reichweiten und Interaktionszahlen, sodass drei Kritikpunkte – fehlende Interaktion, geringe Fanzahlen und wenig Erfolg – mit der Integration von Social Media in die strategische Unternehmenskommunikation ausgebremst werden können.

Gleichzeitig gilt es, intern die Möglichkeiten und deren Wirkung zu zeigen: Die Stärkung eines Markenimages hat nur bedingt etwas mit Gewinnspielen zu tun. Hier sollte eine ausbalancierte Kommunikation zwischen Unternehmens- und Kundeninteressen erfolgen. Produktwerbung sollte hinter der konkreten Formulierung von Unternehmenswerten zurück stehen.

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