Aber Sinneswandel bei mehr Informationen

Nachhaltigkeit in der Geldanlage für viele Bürger noch kein Thema

Obwohl Nachhaltigkeit zwei Dritteln der Deutschen wichtig ist, achten sie aktuell bei ihrer Geldanlage kaum darauf, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Werden sie jedoch über nachhaltige Anlagen informiert, gibt jeder Dritte an, künftig darauf zu achten.
© picture alliance/dpa | Friso Gentsch
Bei der Geldanlage in Nachhaltigkeit zu investieren, ist für viele Anleger noch nicht selbstverständlich.

Während für zwei von drei Deutschen das Thema Nachhaltigkeit grundsätzlich wichtig ist, entscheidet nur jeder Zehnte danach bei seiner Geldanlage. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung zum Thema Nachhaltigkeit und Geldanlage im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment. Das Rheingold Institute befragte dafür vom vierten Quartal 2021 bis Ende des ersten Quartals 2022 3.500 volljährige, deutsche Privatanleger.

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„Geldanlage und Nachhaltigkeit werden bislang überwiegend als getrennte Welten wahrgenommen. Mit mehr Informationen gelangen jedoch viele Menschen zu der Überzeugung, dass sich Finanzanlagen und Nachhaltigkeit gut verbinden lassen“, kommentieren die Experten der Volksbank Dreieich, dem Fondspartner der Union Investment, die Umfrageergebnisse. So werde vielen Menschen erst dann bewusst, dass sie mit ihrer Geldanlage auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen Veränderung der Wirtschaft leisten könnten.

Der Studie zufolge würden 32 Prozent der informierten Befragten, angeben, bei der Auswahl von Finanzanlagen künftig auf Nachhaltigkeit achten zu wollen. Das sei ein Plus von 22 Prozentpunkten gegenüber dem ursprünglichen Anteil. Darüber hinaus würden Informationen auch für ein differenzierteres Nachhaltigkeitsverständnis sorgen. Neben ökologischen Aspekten wie dem Klima- und Umweltschutz sehen die Befragten dann auch soziale und faire Produktionsbedingungen sowie eine verantwortliche Unternehmensführung als Bestandteile der Nachhaltigkeit. 

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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