Wer sich aus dem Autoparadies Deutschland hinaus begibt und anderswo Auto fahren will, sollte genau wissen, worauf er oder sie sich einlässt. In anderen Ländern gelten andere – meist härtere – Regeln als in Deutschland. Nicht selten richten sie sich sogar nach Tageszeit oder Wetter.
Darauf weist die R+V Versicherung ausdrücklich hin und nennt als Beispiel Autobahnen in Österreich, auf denen man nachts langsamer fahren muss. Nämlich 110 Kilometer in der Stunde von 22 bis 5 Uhr, anstatt der üblichen 130. In Italien und Frankreich gelten dieselben Limits, allerdings für Regen und Schnee. Dabei schützt Unwissenheit auf keinen Fall. „Die Strafen müssen Reisende auch dann bezahlen, wenn sie eine bestimmte Regel nicht kannten“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement.
Ab 70 Euro inklusive Verfahrenskosten helfen deutsche Behörden seit einigen Jahren dabei, im Ausland verursachte Bußgelder hier einzutreiben. Bei Strafen aus Österreich geht das sogar schon ab 25 Euro plus Verwaltungskosten. Immerhin gilt das nur für Geld und nicht etwa Fahrverbot oder Punkte in Flensburg. Hinzu kommt allerdings, dass die Strafen im Ausland oft um einiges härter sind als hierzulande. Laut R+V sind in der Schweiz bei schweren Verstößen bis zu 10.000 Franken Bußgeld drin, das sind über 9.000 Euro.
Im Folgenden liefert der Versicherer fünf besondere Tipps, die sich Im-Ausland-mit-dem-Auto-Reisende durchaus ansehen sollten:
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