Bald ist wieder Jahresende und viele Versicherte vergleichen die Tarife ihrer KFZ-Policen mit denen anderer Versicherer. Der Volkssport, die eigene KFZ-Versicherung noch schnell vor Ende November gegen eine günstigere zu tauschen, hat aber wohl etwas nachgelassen.
Der Grund: Viele Versicherer setzen mittlerweile auf andere Ablaufdaten. Das hat KFZ-Expertin Bianka Bobell vom Bund der Versicherten (BdV) in einem Workshop erklärt.
Manche Versicherte überlegen auch wegen der steigenden Versicherungsprämien von einer Voll- auf eine Teilkaskoversicherung zu wechseln. Bobell rät Versicherten allerdings, gerade zur kalten Jahreszeit nicht in eine Teilkaskoversicherung zu wechseln. Außerdem könne es bei einer guten Schadenfreiheitsklasse günstiger sein, wenn der Wagen vollkaskoversichert ist.
Generell empfiehlt die KFZ-Expertin Versicherten eine Selbstbeteiligung von 150 bis 300 Euro für die KFZ-Teilkaskoversicherung sowie 300 bis 1.000 Euro für die KFZ-Vollkaskoversicherung.
Es gibt jedoch aus Sicht von Bobell auch unnötige Bestandteile in KFZ-Policen. Dazu zählen beispielsweise:
„Generell gilt: Leistung vor Prämie“, sagt KFZ-Expertin Bobell vom Bund der Versicherten. Es nützt aus Sicht der Verbraucherschützerin nichts, wenn Personen eine günstige Versicherung mit niedriger Prämie abschließen, aber auf den Restkosten bei einem Versicherungsfall sitzen bleiben.
„Mittlerweile hat sich die Vielfalt der KFZ-Tarife so gewandelt, dass es vielen Versicherten schwerfällt, den Überblick zu behalten“, so Bobell weiter. Und Online-Vergleichsportale wie Check24 seien dabei auch keine große Hilfe. Denn erstens seien sie „nicht neutral – und kein Vergleichsportal auf dem Markt hat sämtliche Versicherer und deren Tarife im Angebot“.
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