Der Ergo-Turm in Düsseldorf: Die Lebensversicherungsbestände des Versicherers verwaltet er künftig zusammen mit IBM auf einer gemeinsamen Run-off-Plattform. © Ergo
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  • 22.02.2018 um 11:19
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Man munkelte es schon, nun ist es offiziell: Der Versicherer Ergo wird die Verwaltung seiner Lebensversicherungsbestände auf eine spezielle Plattform auslagern. Diese hat der Versicherer zusammen mit IBM ins Leben gerufen. Hier kommen die Details.

Wohin die 6 Millionen klassischen Lebensversicherungsverträge des Versicherers Ergo ziehen, ist nun klar. Die Bestandsverwaltung soll künftig über eine neue, zusammen mit IBM ins Leben gerufene IT-Plattform laufen. Diese soll sich mittelfristig dann auch für Bestände anderer Versicherer öffnen, heißt es in einer Pressemitteilung der Ergo. Um dieses Geschäft aufzubauen, haben Ergo und IBM ein Joint Venture vereinbart.

Im September 2017 wurde bekannt, dass die Ergo einen Verkauf der Lebensversicherungseinheiten Victoria und Ergo Leben (ehemals Hamburg-Mannheimer) prüft. Sie holte entsprechende Angebote ein, entschied sich wegen vehementen Widerstands aus der Belegschaft und eines drohenden Imageschadens aber doch dagegen. Im November wurden dann Gerüchte laut, dass die Ergo zusammen mit IBM an einer eigenen Run-off-Plattform bastelt.

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