Luxus-Autos in Flammen

Schaden auf der Felicity Ace übersteigt wohl halbe Milliarde Dollar

Der Großbrand auf dem Transportschiff Felicity Ace dürfte jedem Autofreund das Herz bluten lassen. Doch auch die Versicherungsbranche hat guten Grund, eine Träne zu vergießen. Denn ein Bericht zeigt, wie hoch der Schaden werden könnte.
CORRECTS CREDIT TO PORTUGUESE NAVY INSTEAD OF AIR FORCE In this undated photo provided by the Portuguese Navy, smoke billows from the burning Felicity Ace car transport ship as seen from the Portuguese Navy NPR Setubal ship southeast of the mid-Atlantic Portuguese Azores Islands. The ship's crew were taken by helicopter to Faial island on the archipelago, about 170 kilometers (100 miles) away on Wednesday, Feb. 16, 2022. There were no reported injuries. (Portuguese Navy via AP)
© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Uncredited
Brennender Frachter Felicity Ace: Fast 4.000 Autos an Bord

Der Weltraum- und Software-Spezialist Skytek gibt eine erste Prognose ab, wie teuer der Schaden auf dem brennenden Frachtschiff Felicity Ace werden könnte. Demnach veranschlagt Skytek in einem vorgelegten Bericht den Wert der Autos mit mehr als 500 Millionen US-Dollar. Das sind umgerechnet rund 440 Millionen Euro.

Und weil Ladung normalerweise zum Wiederbeschaffungswert versichert ist, geht man bei Skytek von einem ebenso hohen Schaden für Seefahrt-Rückversicherer beziehungsweise Versicherer aus. Dass noch eine nennenswerte Zahl brauchbarer Autos übrig bleibt, erwartet man offenbar nicht. Den Wert des Schiffes selbst gibt Skytek mit 24,5 Millionen Dollar an, das sind 22 Millionen Euro.

Die Felicity Ace war am 9. Februar in Emden ausgelaufen und am 16. Februar im Atlantik in Brand geraten. Die Besatzung ging von Bord, seitdem ist das Schiff führerlos. Auf dem Frachter befinden sich laut Bericht 3.965 Luxus-Autos. Darunter sind exakt 189 Bentleys sowie zahlreiche Modelle von Porsche, Audi und Lamborghini – letztere ab einem Einzelwert von mindestens 99.650 Dollar.

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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