Im Durchschnitt haben Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge zum Jahresbeginn um 2,5 Prozent erhöht. Das hat der Schätzerkreis des Bundesamts für soziale Sicherung ermittelt (wir berichteten). 23 der insgesamt 83 gesetzlichen Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitrag unterdurchschnittlich erhöht.
Welche fünf überregional und regional am günstigsten sind, hat das Team des unabhängigen Vergleichsportals www.gesetzlichekrankenkassen.de ermittelt.
Zum Anfang 2025 hatten 82 von 93 Krankenkassen wegen hoher Defizite ihre Krankenkassenbeiträge kräftig nach oben geschraubt. Elf Krankenkassen haben ihren Beitrag unverändert gehalten. Die meisten von den elf erhöhten ihn allerdings in den Monaten zuvor. Das hat das Team von gesetzlichekrankenkassen.de herausgefunden.
Die Knappschaft ist aktuell der negative Spitzenreiter mit einem höchsten Zusatzbeitrag von 4,4 Prozent. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der Krankenkassen lag zu Beginn des Jahres bei 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens.
Wer in eine andere Krankenkasse wechseln möchte, muss dafür eine Frist von zwei Monaten beachten. Diese Frist gilt auch dann, wenn Versicherte wegen höherer Beiträge ihr Sonderkündigungsrecht nutzen.
Thomas Adolph, Geschäftsführer von www.gesetzlichekrankenkassen.de empfiehlt Versicherten allerdings, sich nicht nur wegen des Preises für eine Krankenkasse zu entscheiden, sondern sich auch über Leistungsunterschiede zu informieren: „Denn freiwillige Mehrleistungen einer Krankenkasse, die gut zur eigenen Lebenssituation passen, sind ja auch ihr Geld wert.“
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