Kein zukunftsfestes System

Partei „Die Linke“ will die PKV abschaffen

Als „unzweckmäßig und schädlich“ bezeichnet Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion, die private Krankenversicherung (PKV). Er fordert daher, die PKV-Vollversicherung abzuschaffen.
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© Getty Images
Plädiert für ein neues Gesundheitssystem: Gregor Gysi und seine Partei Die Linke.

Die Vollversicherung soll weg, alle in Deutschland lebenden Menschen dafür in die gesetzliche Krankenversicherung und medizinisch nicht notwendige Leistungen soll man künftig über Zusatzversicherungen abdecken. Die Alterungsrückstellungen von rund 200 Milliarden Euro sollen in den Gesundheitsfonds der GKV fließen. Das ist das Gesundheitssystem, das sich die Partei „Die Linke“ wünscht. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion entworfen (Bundestagsdrucksache 18/4099).

„Die Existenz zweier Versicherungssysteme schafft Gerechtigkeitsprobleme und führt zu ungleicher Versorgung und persönlichen Härten“, so Die Linke in ihrem Antrag weiter. Die PKV untergrabe die Finanzierung der GKV, drohe aber selbst, nicht zukunftsfest zu sein.

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