Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ächzt unter immer neuen Anforderungen an das System. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, rechnet angesichts dessen mit einem zusätzlichen Finanzbedarf von 0,5 bis 0,6 Prozentpunkten beim Beitrag.
Wie würde sich das auf Verbraucher auswirken? Das hat das Vergleichsportal Check24 mal ausgerechnet.
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den jede gesetzliche Krankenkasse zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent erhebt, würde zum Jahreswechsel von aktuell 1,7 Prozent auf 2,2 bis 2,3 Prozent steigen.
Nimmt man die aktuellsten Werte des GKV-Schätzerkreises als Berechnungsgrundlage, dann ergibt die Erhöhung des Zusatzbeitrages jährliche Mehrkosten zwischen 8,9 und 10,8 Milliarden Euro.
Arbeitnehmer, die bei einer Kasse mit dem derzeitigen durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 1,7 Prozent versichert sind und 62.100 Euro pro Jahr oder mehr verdienen, müssten im kommenden Jahr bis zu 186 Euro zusätzlich im Jahr zahlen.
Bei einem Jahresbruttogehalt von 40.000 Euro wären es 120 Euro Mehrkosten im Jahr. Die gleichen Mehrkosten fallen für Unternehmen an.
Für Selbstständige, die sowohl den Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberanteil tragen, fallen je nach Einkommen Mehrkosten von 240 Euro bis 373 Euro an.
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