Die privaten Krankenversicherungen (PKV) verzeichneten im vergangenen Jahr mehr Kunden. Die Zahl der privat Vollversicherten stieg leicht um 0,5 Prozent auf 8,8 Millionen. Etwas stärker, nämlich um 2,2 Prozent auf 32,0 Millionen ging es mit den Zusatzversicherungen hinauf. Das meldet der PKV-Verband.
Analog zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat auch die private Krankenversicherung (PKV) ordentlich mit steigenden Kosten zu tun. Die Versicherungsleistungen insgesamt stiegen um 7,1 Prozent auf 42,1 Milliarden Euro. In der Krankenversicherung ging es um 6,9 Prozent auf 39,0 Milliarden Euro hinauf. Und der größere Anstieg kommt aus der Pflegeversicherung mit plus 10,5 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro.
Das sorgte natürlich auch dafür, dass die Beiträge stiegen. Die Beitragseinnahmen in der Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich 2025 um 7,3 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 48,21 Milliarden Euro (plus 8,2 Prozent) auf die Krankenversicherung. Bei den Beitragseinnahmen der Privaten Pflegepflichtversicherung gab es im Vergleich zum Vorjahr mit 6,3 Milliarden Euro ein kleines Plus von 0,9 Prozent.
Ebenfalls neue Zahlen gibt es zu den Alterungsrückstellungen. Die bilden die Krankenversicherer, um die im Alter steigenden Gesundheitsausgaben der Kunden decken zu können. Und diese Rückstellungen stiegen 2025 um 3,8 Prozent auf 355,4 Milliarden Euro. In diesem Zusammenhang klopft sich die Branche wieder ein bisschen selbst auf die Schulter: „Mit diesen Rücklagen können wir die Krankheitskosten und Pflegeleistungen für unsere Versicherten selbst tragen – ohne Zuschüsse auf Kosten künftiger Beitrags- und Steuerzahler“, sagt Verbandschef Thomas Bram.