Das ist zweifellos ein beachtenswerter Zuwachs, den die Barmer Krankenkasse da vermeldet: Im vergangenen Jahr ließen sich in jedem Monat mehr Barmer-Versicherte krankschreiben als im jeweiligen Vergleichsmonat im Jahr davor.
Schwer zu lesen, deshalb ein Beispiel: Im Dezember 2022 fielen auf je 1.000 Versicherte 231 Arbeitsatteste mit Krankengeldanspruch. Ein Jahr zuvor waren es im Dezember nicht einmal die Hälfte, nämlich 102. Der Spitzenwert lag 2021 bei lediglich 155 Krankschreibungen je 1.000 Versicherte im November.
Ein großer Teil des Zuwachses geht auf die Corona-Pandemie zurück. Denn laut Barmer nahm auch der prozentuale Corona-Anteil an allen Attesten deutlich zu. Den Höchstwert erreichte er im März mit 22,2 Prozent.

Außerdem beobachtet die Barmer deutliche regionale Unterschiede, wie die folgende Grafik zeigt. Während in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt besonders viele Arbeitsatteste purzelten, waren es in Bayern lediglich 202 – was zugleich das Minimum markiert.

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