TEAM21 in Rom

Zehn Menschen, ein Ziel – und weit mehr als 21 Kilometer

Zehn Menschen aus der Versicherungsbranche, die sich teilweise kaum kannten. Neun von ihnen reisten nach Rom, acht gingen beim Halbmarathon an den Start. Was sie verband, war die Idee, gemeinsam eine sportliche Aufgabe zu meistern und dabei Gutes zu tun. Was daraus entstand, war ein Wochenende voller besonderer Begegnungen und echtem Teamgeist. Eine Erfahrung, die zeigt, dass die Branche weit mehr verbindet als Produkte und Vertriebsthemen. Und die 2027 ihre Fortsetzung finden soll.
Lächelndes Marathon-Team mit WIZZ AIR Banner nach dem Lauf.
© Pfefferminzia
Stolze Gesichter: Alle neun Läufer schafften es auch ins Ziel.

Manchmal braucht es nur eine Idee, ein gemeinsames Ziel und ein wenig Mut, etwas Neues auszuprobieren. In diesem Fall kamen noch 21,1 Kilometer durch die Ewige Stadt hinzu.

Als Matthias Heß von Pfefferminzia und Jörg Laubrinus von Mission Freiheit die Initiative TEAM21 ins Leben riefen, hatten sie eine besondere Vorstellung: Menschen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche zusammenbringen, gemeinsam einen Halbmarathon laufen und mit dieser sportlichen Herausforderung Spenden für benachteiligte Kinder sammeln.

Dabei sollte es von Anfang an um mehr gehen als um sportliche Leistungen. Die Idee war, sich abseits des beruflichen Alltags kennenzulernen, persönliche Verbindungen aufzubauen und gemeinsam etwas zu bewegen.

Zehn Menschen ließen sich auf dieses Abenteuer ein: Matthias Heß, Jörg Laubrinus, Oliver Piendl, Christian Wetzel, Fabian Ober, Lisa Lohre, Frank Köpsell, Maik Walther, Klaus Rost und Dominik Gentgen.

Doch schon vor dem Start zeigte sich, dass nicht immer alles nach Plan läuft.

Zehn Teammitglieder, neun in Rom, acht am Start

Für Dominik Gentgen endete die Reise, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Sein Flug nach Rom wurde gestrichen, sodass er nicht mit den anderen Teammitgliedern anreisen konnte.

Auch Klaus Rost musste seine sportlichen Ambitionen begraben. Eine Verletzung machte seinen geplanten Halbmarathon unmöglich. Er reiste trotzdem nach Rom, verbrachte das Wochenende mit seinen Teamkollegen und unterstützte sie am Streckenrand.

„Wenn ich schon verletzungsbedingt nicht laufen konnte, war es für mich Ehrensache, TEAM21 auf diese Weise zu unterstützen“, so Rost.

Eine Einstellung, die viel über den Gedanken hinter TEAM21 aussagt. Denn manchmal zeigt sich Zusammenhalt gerade dann, wenn nicht alles so läuft wie erhofft.

So waren es schließlich neun Teammitglieder, die gemeinsam ein Wochenende in Rom verbrachten, und acht, die am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, beim Halbmarathon an den Start gingen.

Wenn aus Begegnungen echte Verbindungen werden

Schon bei den ersten Begegnungen in Rom zeigte sich, dass TEAM21 mehr werden könnte als ein gemeinsamer Halbmarathon. Viele Teilnehmer kannten sich vorher kaum, manche waren sich lediglich auf Branchenveranstaltungen begegnet. Und dennoch war von Anfang an eine besondere Vertrautheit zu spüren.

Das gemeinsame Wochenende bot reichlich Gelegenheit, sich auch abseits des beruflichen Alltags kennenzulernen. Bei guten Gesprächen, gemeinsamen Pasta essen und vielen kleinen Momenten zwischendurch entstand ein Miteinander, das niemand so hätte planen können.

Auf geht's: Der Lauf führt durch die Straßen Roms (Foto: Pfefferminzia)
Auf geht’s: Der Lauf führt durch die Straßen Roms (Foto: Pfefferminzia)

 

Schnell rückten die üblichen Branchenthemen in den Hintergrund. Es ging nicht um Produkte, Vertriebsziele oder geschäftliche Interessen, sondern um persönliche Geschichten, gemeinsame Interessen und die Freude daran, etwas Besonderes miteinander zu erleben.

Lisa Lohre beschreibt diese Erfahrung in ihrem persönlichen Rückblick so: „Rom hat mir einmal mehr gezeigt, dass am Ende der Mensch den Unterschied macht.“

Für sie war TEAM21 „weit mehr als nur ein gemeinsamer Halbmarathon“. Besonders wertvoll seien die Begegnungen mit Menschen gewesen, die sie sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. „Ein paar Tage bei denen nicht Positionen, Funktionen oder geschäftliche Interessen im Vordergrund standen, sondern das, was uns als Menschen verbindet.“

Auch Fabian Ober brachte dieses Gefühl nach dem Wochenende treffend auf den Punkt: „Ohne Anzug. Ohne Titel. Ohne das übliche Branchen-Bla-Bla.“

Vielleicht war genau das eine der schönsten Erkenntnisse dieses Wochenendes: Wie wenig es manchmal braucht, damit aus Menschen, die sich kaum kennen, ein echtes Team wird.

Jeder sein eigenes Tempo – und trotzdem gemeinsam unterwegs

Am Sonntagmorgen wurde es dann ernst. 21,1 Kilometer durch Rom lagen vor den acht Läuferinnen und Läufern. Vorbei an beeindruckenden historischen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten, durch die Straßen einer Stadt, die für einen Halbmarathon kaum eine schönere Kulisse bieten könnte.

Die sportlichen Voraussetzungen im Team waren durchaus unterschiedlich. Während einige ambitionierte Zeitziele verfolgten, stand für andere vor allem eines im Mittelpunkt: die Strecke schaffen und gesund ins Ziel kommen. Für mehrere Teammitglieder war es sogar der erste Halbmarathon.

Jeder lief sein eigenes Rennen, in seinem eigenen Tempo und mit seinen ganz persönlichen Herausforderungen. Doch daraus entstand kein Wettbewerb innerhalb der Gruppe.

Im Gegenteil: Man motivierte sich gegenseitig, fieberte mit und freute sich über jeden, der die Ziellinie trotz persönlicher Herausforderungen erreichte. Aufgeben kam für niemanden infrage. Das Ziel war klar: ankommen. „Viele von uns sind über Ihre bekannten Grenzen hinaus gegangen und haben als Team an einem Strang gezogen“, meint Lisa Lohre in ihrem Rückblick.

Malerische Kulisse: Der Halbmarathon führte auch am Kolosseum von Rom vorbei (Foto: Pfefferminzia)
Malerische Kulisse: Der Halbmarathon führte auch am Kolosseum von Rom vorbei (Foto: Pfefferminzia)

 

Auch Fabian Ober erinnerte sich an die emotionalen Höhen und Tiefen des Wochenendes: „Wir haben gelacht, geflucht, geschwitzt, uns gegenseitig verflucht und wieder aufgebaut.“

Und Frank Köpsell nahm die Strapazen mit einer gehörigen Portion Humor. Sein Fazit: „Beine im Eimer, Teamgeist Weltklasse, Spendenziel mit Bravour gemeistert und die Pasta mehr als verdient!“

Am Ende erreichten alle acht gestarteten Teammitglieder das Ziel. Mit unterschiedlichen Laufzeiten, unterschiedlichen Erfahrungen und vermutlich auch unterschiedlich schweren Beinen.

Doch die Freude über die gemeinsame Leistung war bei allen spürbar.

Gemeinsam laufen, um anderen zu helfen

Bei aller Begeisterung über die sportliche Herausforderung und das gemeinsame Wochenende hatte TEAM21 von Beginn an ein weiteres, mindestens ebenso wichtiges Ziel: Spenden sammeln und damit Kindern helfen, die Unterstützung benötigen.

Über das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. werden zwei Kinderhilfsprojekte in Hamburg und Berlin unterstützt. Die Spendenaktion begleitet Dieter F. Kindermann.

Besonders wichtig war den Initiatoren, dass die Unterstützung vollständig dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Deshalb übernahmen alle Teammitglieder ihre Reise-, Unterkunfts- und persönlichen Ausgaben selbst. Die gesammelten Spenden kommen somit zu 100 Prozent den geförderten Kinderprojekten zugute.

Lisa Lohre erinnert in ihrem Erfahrungsbericht auch daran, warum sich die Anstrengung gelohnt hat. Es ging darum, „Aufmerksamkeit für ein soziales Projekt und damit Spenden für Kinder zu sammeln, die kein so unbeschwertes Leben führen dürfen, wie wir es hatten oder haben.“

Geschafft! Erfolgreiches TEAM21 vor dem Kolosseum von Rom (Foto: Pfefferminzia)
Geschafft! Erfolgreiches TEAM21 vor dem Kolosseum von Rom (Foto: Pfefferminzia)

 

Dank zahlreicher Unternehmen, Partner und privater Spender kamen bereits rund 10.000 Euro zusammen.

Zu den Spendern zählen unter anderem das Institut für Umwelt- und Klimaschutz der Versicherungswirtschaft (IKV), impuls Finanzmanagement, WIFO, INTER MaklerService, , FML und Pfefferminzia sowie weitere Unternehmen und private Förderer.

Ihnen allen gilt besonderer Dank. Denn auch wenn die TEAM21-Mitglieder in Rom die Kilometer zurücklegten, waren es die Spender und Unterstützer, die dafür sorgten, dass aus der sportlichen Herausforderung konkrete Hilfe für Kinder wird.

Die Spendenaktion läuft noch bis zum 31. Oktober 2026. Wer TEAM21 und die geförderten Kinderprojekte unterstützen möchte, kann sich weiterhin beteiligen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zu spenden gibt es unter:

https://team21.pfefferminzia-experience.de

Was bleibt, wenn der Muskelkater längst verschwunden ist?

Nach einem solchen Wochenende stellt sich unweigerlich die Frage, was davon in Erinnerung bleiben wird.

Natürlich die beeindruckende Kulisse Roms. Die besondere Atmosphäre beim Start. Die Anstrengung auf den letzten Kilometern. Die Erleichterung beim Überqueren der Ziellinie. Und sicherlich auch das eine oder andere gemeinsame Abendessen, bei dem die Erlebnisse des Tages noch einmal ausgiebig besprochen wurden.

Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.

Was vor allem bleibt, sind die Menschen und die Begegnungen.

Die Erkenntnis, dass man sich nicht jahrelang kennen muss, um sich zu verstehen. Dass gegenseitige Unterstützung nicht davon abhängt, wie schnell jemand laufen kann. Und dass es manchmal nur eine gemeinsame Herausforderung braucht, um Verbindungen entstehen zu lassen, die im normalen beruflichen Alltag vermutlich nie zustande gekommen wären.

Glückliches TEAM21: Nach erledigtem Lauf was ordentliches essen (Foto: Pfefferminzia)
Glückliches TEAM21: Nach erledigtem Lauf was ordentliches essen (Foto: Pfefferminzia)

 

Denn genau darin lag für die Initiatoren Matthias Heß und Jörg Laubrinus der besondere Wert von TEAM21: Menschen zusammenzubringen, die sonst vor allem in ihren beruflichen Rollen aufeinandertreffen, und gemeinsam etwas zu erleben, das nichts mit Produkten, Courtagen oder Vertriebsstrategien zu tun hat.

Dabei ging es nicht darum, geschäftliche Kontakte zu vertiefen oder berufliche Netzwerke auszubauen. Vielmehr entstand die Gelegenheit, die Menschen hinter den beruflichen Funktionen kennenzulernen.

Die beiden Initiatoren fassen die Erfahrung in ihrem gemeinsamen Rückblick so zusammen: „Was für ein Erlebnis! Neun Menschen, eine gemeinsame Herausforderung und am Ende ein echtes Team! Wir haben zusammen gelacht, gekämpft, persönliche Grenzen erreicht und überwunden und Rom in vollen Zügen genossen.“

Es war ein Wochenende, das sich nicht an Laufzeiten messen lässt. Und das gerade deshalb lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Ein einmaliges Erlebnis? Ja. Eine einmalige Aktion? Ganz sicher nicht!

Als sich die Teammitglieder nach dem gemeinsamen Wochenende wieder auf den Heimweg machten, war eines bereits klar: Diese Erfahrung sollte keine einmalige bleiben.

Denn TEAM21 hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihre gewohnten Rollen für eine Weile hinter sich lassen, sich gemeinsam auf eine Herausforderung einlassen und dabei auch noch etwas für andere bewegen.

Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, persönlichem Austausch, gegenseitiger Unterstützung und sozialem Engagement soll deshalb keine Ausnahme bleiben.

Für 2027 ist bereits eine Fortsetzung von TEAM21 geplant.

Wohin die nächste Reise führt, welche sportliche Herausforderung auf dem Programm steht und wie sich das neue Team zusammensetzen wird, soll noch bekannt gegeben werden.

Dass die Begeisterung für eine Fortsetzung groß ist, macht auch Lisa Lohre deutlich: „Für mich steht fest: Das war nicht das letzte Mal. Ich bin sehr gerne auch im nächsten Jahr dabei, wenn es heißt, gemeinsam starten, jeder in seinem Tempo laufen und zusammen etwas bewegen.“

Auch Matthias Heß und Jörg Laubrinus haben bereits eine klare Vorstellung davon, wie es weitergehen soll: „2027 geht’s weiter – mit noch mehr Teamgeist und ganz viel Herz!“

Wer beim nächsten TEAM21 dabei sein möchte, kann sich schon jetzt bei den beiden Initiatoren melden.

Mehr zum Thema

BGH: KFZ-Haftpflicht braucht kein Upgrade zu bezahlen

Manche Autofahrer wollen es ganz genau wissen und rollen mit ihrer Klage bis zur obersten…

VGH startet Öffentlicher Dienst Versicherung (ÖDV)

Die VGH startet mit der Öffentlicher Dienst Versicherung (ÖDV) im Maklermarkt. Die neue Marke der…

Warum bei Megatrends am Aktienmarkt Vorsicht angesagt ist

Wohl kaum jemand verdeutlicht Wohl und Wehe von Megatrends so sehr wie Cathie Wood. Als…

Autor

Matthias

Heß

Matthias Hess ist Geschäftsführer von Pfefferminzia.

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert