Wie man sich selbst falsch beraten kann

Es scheint so einfach zu sein: Einfach bestehende Versicherungen überprüfen, indem man seine Daten in eins der unabhängigen Vergleichsportale einträgt und am Ende erhält man die günstigste Versicherung. Dass das aber nicht immer funktioniert, zeigt ein Bericht der Ärztezeitung.

Bianca Boss, Pressereferentin beim Bund des Versicherten (BdV) erklärt gegenüber der Ärztezeitung, dass auch Vergleichsportale je vermitteltem Vertrag eine Provision erhalten. Beim Marktführer Check24 seien es in der Autoversicherung 70 Euro bis 100 Euro.

Auch kooperieren die Versicherer oft mit diesen Portalen. Oder sie arbeiten gerade nicht mit ihnen zusammen, sodass am Ende der Analyse auf dem Vergleichsportal nicht automatisch die beste Versicherung zum günstigsten Preis auftaucht.

Deshalb fordern Verbraucherschützer nun umso deutlicher nach einer Regulierung dieses Angebots, um darauf aufbauend mehr Transparenz für Kunden zu erhalten. Wer sich selbst beraten möchte, sollte daran denken, dass auch in den Versicherungsbedingungen Ausnahmen lauern können, die im ersten Moment gar nicht offensichtlich sind.

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