Signal im Ukraine-Krieg

Lloyd’s zieht bei Russland-Sanktionen mit

Nicht alle Unternehmen zeigen in Bezug auf den Krieg in der Ukraine und wirtschaftliche Sanktionen klare Kante. Der britische Versicherungsspezialist Lloyd’s hat es jedoch getan.
Gebäude von Lloyd's in London
© picture alliance / empics | Ian West
Blick ins Gebäude von Lloyd’s in London: Das britische Haus zieht bei den Sanktionen gegen Russland voll mit.

Die britische Versicherungsbörse Lloyd’s of London signalisiert, dass er die in seinem Land beschlossenen Sanktionen gegen Russland voll mittragen wird. So zitiert die Zeitung „The Straits Times“ den Leiter für Märkte, Patrick Tiernan: „Wir arbeiten proaktiv mit der britischen Regierung und internationalen Regulierungsbehörden zusammen und unterstützen alle beschlossenen Sanktionen. Wir beobachten fortlaufend die zutiefst besorgniserregende Lage in der Ukraine. Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den direkt Betroffenen.“

Laut Medienberichten war Tiernan bei einer Besprechung mit dem britischen Premier Boris Johnson anwesend, auf der die Sanktionen vorbereitet wurden. Außerdem deutet er an, dass man mit Hochdruck daran arbeite, die aktuellen Probleme und Turbulenzen in den Griff zu bekommen. So zitiert ihn das Blatt: „Wir arbeiten eng mit dem gesamten Lloyd’s-Markt und den einschlägigen Verbänden zusammen, um zu gewährleisten, unser Markt in der Krise für alle Kunden und Interessengruppen effizient funktioniert.“

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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