Neustart bei Ferrari

Montezemolo tritt zurück

Zuletzt wurde öffentlich darüber spekuliert, jetzt ist es Gewissheit: Luca di Montezemolo tritt im Oktober von seinem Posten als Präsident bei Ferrari zurück.
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Luca di Montezemolo (rechts) beim Großen Preis von Spanien der Formel 1 im Mai

Damit zieht Montezemolo seine Konsequenzen aus den internen Streitigkeiten über die zukünftige Ausrichtung von Fiat Chrysler, zu dessen Unternehmensgruppe auch die Marke Ferrari gehört. Es wird darüber spekuliert, ob auch das schlechte Abschneiden Ferraris im Motorsport ein Grund war, wieso sich Montezemolo gezwungen sah, seinen Hut zu nehmen.

Luca die Montezemolo prägte den Konzern nicht nur 23 Jahre lang, er rettete das Unternehmen auch bei Amtsantritt aus einer Krise. Bereits Anfang der neunziger Jahre ging es dem Luxusautomobilhersteller nicht gut. Die Umstrukturierung unter dem einst als Assistent von Enzo Ferrari begonnen Italiener machte sich schnell bezahlt und führte Ferrari zurück an die Spitze des Luxusautomobilmarktes.

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