Da gibt es tatsächlich zwei Erlebnisse – das erste zunächst indirekt. Als ich ungefähr 6 Jahre alt war, kamen wir aus dem Urlaub zurück und fanden unser Haus nach einem Einbruch leergefegt und ziemlich verwüstet vor. Die Versicherung erstattete damals vieles, was für mich eher unbedeutend war, nicht aber beispielsweise die Videokassette meiner Lieblingssendung, die sich im gestohlenen Videorecorder befunden hatte. Das empfand ich damals als ziemlich ungerecht.
Die erste „echte“ Erfahrung war tatsächlich direkt eine, die mein Leben in großem Maße beeinflusst hat: Ich war zu dieser Zeit Balletttänzer an der Staatsoper Hamburg und verletzte mich auf der Bühne so schwer, dass ich bereits mit Anfang 20 berufsunfähig wurde. Glücklicherweise hatte ich – zufällig – kurz zuvor eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, so dass ich – nach einigem hin und her – tatsächlich eine BU-Rente erhielt, die mich in die Lage versetzte, ohne Druck einen neuen Weg einzuschlagen.
Nachdem ich so plötzlich berufsunfähig geworden war und dadurch aus erster Hand die Risiken speziell für Tänzer (die sich leider nur selten mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen) erfahren hatte, fing ich an, andere Tänzer zu beraten. Dadurch hatte ich direkt eine Zielgruppe, die offen und dankbar für meine Beratung war und den Mehrwert einer guten Beratung zu schätzen wusste.
Eine meiner Haupttriebfedern ist sicherlich Veränderung. Für mich ist es wichtig, gemeinsam mit meinem Team, aber auch im Austausch in der Branche, ständig den Status Quo zu hinterfragen, neue Dinge auszuprobieren und so unsere Geschäftspartner zu begeistern. Dieser offene Austausch und die daraus entstehenden Ideen machen enorm Spaß und sorgen dafür, dass unser Job nie langweilig wird.
Ich bewerte die Sinnhaftigkeit von Versicherungen tatsächlich immer nach der Frage, ob die potenziellen Schäden auch aus eigenen Mitteln zu tragen wären. Je mehr dies der Fall ist, desto unnötiger ist dann auch eine entsprechende Versicherung. Ich würde daher zum Beispiel nie auf die Idee kommen, mein Handy oder ähnliches zu versichern – zumal oftmals die Ausschlüsse und/oder Selbstbeteiligungen dafür sorgen, dass letztendlich entweder der Händler und/oder Hersteller ein gutes Geschäft dabei machen und der Versicherungsnehmer die Zeche zahlt.
Mein letzter Schaden war ein Sturmschaden, der einige Dachziegeln unseres Hauses abgedeckt hatte. Daraus folgten unter anderem einige nasse Wände durch den eingetretenen Regen. Da hatte ich mal wieder die Gelegenheit, den (potenziellen) Wert einer serviceorientierten Versicherung erleben, da sich – neben der reinen Kostenerstattung – die Koordination der einzelnen Gewerke als ziemliche Herausforderung herausstellte.
Da gibt es tatsächlich einige! Wenn ich mich auf eine Person festlegen müsste, wäre es wohl Simon Sinek, da ich ihn gerne einmal ‚ungeskripted‘ erleben möchte. Mich faszinieren Menschen, die scheinbar problemlos komplexe Themen auf den Punkt und somit für andere verarbeitbar machen können.
Mich nervt – speziell in den sozialen Medien – die zunehmende Tendenz, dass alles ständig ungefragt und unreflektiert kommentiert wird. Vor 20 bis 30 Jahren hätten Menschen, die von einem Thema nur gefährliches Halbwissen oder schlichtweg keine Ahnung haben, sich mit ihren „Weisheiten“ zurückgehalten (oder zumindest gab es damals zum Glück keine Bühne dafür).
Ohne sportlichen Ausgleich wären die langen Arbeitstage und die Challenges deutlich schwerer zu bewältigen. Daher freue ich mich immer, wenn ich mich zwischendurch mal richtig auspowern kann.
Definitiv die Familie – meine großartige Frau und meine Tochter, die mein Leben in jeder Hinsicht bereichern!
Mein erstes Musik-Album (damals noch auf Kassette) war „Bad“ von Michael Jackson. Zuvor hatte ich bereits einige Hörspiele – und auch heute noch lasse ich mir gern als Ausgleich „vorlesen“ (nun seit Jahren von Audible).
Aktuell schaue ich aus Nostalgie die alten Folgen „Boston Legal“ auf Disney+. Eine ganz tolle Serie, die viele, auch heute noch relevante, Themen verarbeitet. Außerdem fasziniert mich die Sprachgewandtheit von Alan Shore alias James Spader.
Wenn ich nur einen Wunsch frei hätte, würde ich mir (flächendeckend) deutlich mehr Toleranz wünschen. Ich glaube, dass auf der Welt, aber auch im direkten Umfeld, eine ganz andere Stimmung herrschen würde und wir die meisten unserer Probleme nicht hätten, wenn wir toleranter wären.
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