Das kam bei den Tarifverhandlungen heraus

In Wuppertal haben Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter der Versicherungsbranche um einen neuen Tarifvertrag für den Außendienst gerungen. Das Ergebnis, so heißt es, sei vertretbar. Zirka 40.000 Arbeitnehmer können sich über mehr Geld freuen.
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Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter der Versicherungsbranche haben über die zukünftigen Gehälter der Außendienstler verhandelt. Ab November wird es für alle mehr Geld geben

Ab November erhalten Angestellte des Werbeaußendienstes in den ersten beiden Jahren ihrer Unternehmenszugehörigkeit (Stufe 1) ein Lohnplus von 2,9 Prozent. Ab Januar 2016 kommen noch einmal 2,3 Prozent hinzu. Der Oktober wird allerdings ein Null-Monat. Der Tarifvertrag gilt bis Ende 2016.

Angestellte des Werbeaußendienstes ab dem dritten Jahr der Unternehmenszugehörigkeit (Stufe 2) erhalten ab November hingegen nur 1,6  Prozent und ab Januar 1,5 Prozent mehr Geld. Mit dieser unterschiedlichen Staffelung haben sich die Tarifvertragsparteien auf die Mindestabsicherung der Stufe 1 konzentriert, da Außendienstler zu Beginn ihrer Tätigkeit erfahrungsgemäß erst noch ihr Geschäft in Gang bringen müssen.

Die Tarifparteien haben sich recht schnell auf dieses Ergebnis geeinigt. Es gab nur eine Verhandlungsrunde. Auf Arbeitgeberseite verhandelte Josef Beutelmann, Vorsitzender des AGV und Aufsichtsratsvorsitzender der Barmenia Versicherungen. Außerdem waren die Gewerkschaften ver.di, DHV und DBV dabei.

Weitere Inhalte des Tarifabschlusses:

•    Mitarbeiter des organisierenden Außendienstes: November 1,9 Prozent, Januar 2016 1,7 Prozent

•    Unverrechenbares Mindesteinkommen für den organisierenden Außendienst:   November 1,0 Prozent, Januar 2016 1,0 Prozent

•    Anhebung der Einkommensgrenze für den Anspruch auf Sonderzahlungen: November 2,4 Prozent, Januar 2016 1,7 Prozent

•    Anhebung der Höchstbeträge der Sonderzahlung: November 2,5  Prozent, Januar 2016 2,6 Prozent

•    Anhebung der Einkommensgrenze für den Anspruch auf Krankenzulage und Krankenbeihilfe: November 2,3 Prozent, Januar 2016 1,6 Prozent

•    Anhebung des Höchstbetrages des Provisionsausgleichs für Eigengeschäfte pro tariflichem Urlaubstag: November 1,6 Prozent, Januar 2016 1,6 Prozent

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