300 Millionen Euro im Plus

Volle Rentenkasse könnte Beitragssatz purzeln lassen

Die gesetzliche Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr ein Plus von 300 Millionen Euro erwirtschaftet. Setzt sich der Trend in diesem Jahr fort, könnte der Rentenbeitragssatz von derzeit 18,6 Prozent zu Jahresbeginn 2019 erneut sinken.
© dpa/picture alliance
Schriftzug im Treppenhaus der Deutschen Rentenversicherung in Berlin-Wilmersdorf.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Kreise in der Rentenversicherung berichtet, beliefen sich die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung im vergangenen Jahr auf 293,5 Milliarden Euro. Dem standen Ausgaben in Höhe von 293,2 Milliarden Euro gegenüber. Unterm Strich ergibt sich also ein Plus von 300 Millionen Euro. Entsprechend ist die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage zum Jahresende 2017 auf 1,61 Monatsausgaben gestiegen.

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Auch im laufenden Jahr entwickelten sich die Beitragseinnahmen positiv, heißt es. Den Angaben zufolge sei auch 2018 ein Plus in der Rentenversicherung „sehr wahrscheinlich“, berichtet das RND. Diese könne eine weitere Beitragssatzsenkung zu Jahresbeginn 2019 ermöglichen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als 2017.

Rentenbezüge werden im Juli kräftig steigen

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Rentenbezüge im Juli 2018 kräftig steigen werden. „Die Rentenanpassung wird diesmal im Osten wahrscheinlich etwas niedriger ausfallen als im Westen“, zitiert das RND eine Quelle.

Details zur Anhebung der Renten in diesem Jahr sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. In die Berechnung gehen laut dem Bericht noch Daten des Statistischen Bundesamtes zur Lohnentwicklung ein, die bislang noch nicht vorliegen.

Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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