Ein Elektro-Auto, das seinem Fahrer selbstständig den Weg zum nächsten freien Parkplatz zeigt. Ein Armband, das die tägliche Bewegungsaktivität misst und angibt, um wie viele Schritte man zu träge war. Eine Waschmaschine, die dann wäscht, wenn der Strom am günstigsten ist und per Message auf dem Smartphone anzeigt, dass die Wäsche fertig ist. All dies sind typische Beispiele für das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT).
Das Internet der Dinge verknüpft die reale mit der virtuellen Welt per Technologie. Bei vielen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens – den Dingen – kommen Geräte und Sensoren zum Einsatz, die miteinander kommunizieren oder Befehle entgegennehmen. Das Leben der Verbraucher soll durch eine Welt vernetzter smarter Geräte einfacher, sicherer und wirtschaftlicher gemacht werden.
Eine wesentliche Technologie dafür ist RFID (das steht für Radio Frequency Identification). Die Dinge erhalten einen RFID-Chip. Dieser enthält einen Code, der den Geräten ein Gedächtnis gibt und sie befähigt, mit anderen Geräten zu kommunizieren und Entscheidungen zu treffen.
Vielfältige Anwendungen
Das Internet der Dinge entwickelt sich rasant und hält nicht nur Einzug in den Haushalt, sondern auch in die Arbeitswelt, in die Industrie und in die Stadtplanung. In der Logistik etwa gibt es viele Anwendungen für die Vernetzung. Intelligente Pakete, die selbst ihren Weg zum Ziel finden und Informationen über ihren Weg an Absender und Empfänger senden, sind heute schon Realität.
Die Frage der Datensicherheit ist dabei wesentlich. Die Geräte sammeln Informationen über unsere Gesundheit, unser Konsum- und Alltagsverhalten. Wenn Geräte und Netzwerke schlecht gesichert sind, bieten sie Möglichkeiten, Informationen auszuspähen oder die Geräte für kriminelle Zwecke zu missbrauchen (https://www.pfefferminzia.de/neue-studie-belegt-23-millionen-opfer-von-cyber-kriminalitaet-in-deutschland/).
Daher sollten eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden, die das Bundesamt für Sicherheit in der Kommunikationstechnik (BSI) wie folgt zusammenfasst:
Basisschutz im Internet der Dinge – die BSI-Checkliste
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