Exo-Skelett, mechatronische Kniegelenke & Co.

GKV-Spitzenverband überarbeitet Hilfsmittelkatalog

Der GKV-Spitzenverband hat das Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelverzeichnis überarbeitet und ergänzt. Rund 32.500 Produkte umfasst die Liste. Welche Verbesserungen das für gesetzlich Krankenversicherte nach sich zieht, erfahren Sie hier.
GKV-Vize Gernot Kiefer
© GKV-Spitzenverband
Gernot Kiefer ist Vorstand des GKV-Spitzenverbands.

Statutory health insurance companies in this country can expect some improvements in the future. Reason for this is the revision of the approximately 32,500 products comprehensive directory by the GKV-Spitzenverband. This has been adapted to the medical and technical developments.

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„Ab sofort müssen alle Leistungserbringer GKV-Versicherte zuerst über zuzahlungsfreie, krankenkassenfinanzierte Hilfs- und Pflegehilfsmittel aufklären, bevor höherpreisige Alternativen angeboten werden dürfen“, erklärt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbands eine Neuerung. Und weiter: „Neben der neu eingeführten Informationspflicht bietet das überarbeitete Hilfs- und Pflegehilfsmittelverzeichnis allen Versicherten eine höhere Produktqualität und gestärkte Versichertenrechte.“

Einige Beispiele für diese Verbesserungen sind:

  • Mit dem motorbetriebenen und computergesteuerten Exo-Skelett könnten Querschnittsgelähmte aufstehen, sich hinsetzen, stehen und gehen.
  • Mechatronische Fußpassteile und Kniegelenke würden Versicherten dazu verhelfen, sicherer zu gehen, sie senkten das Sturzrisiko und erhöhten die Bewegungsmöglichkeiten.
  • Mit myoelektrisch gesteuerten Armprothesen, die mithilfe von elektrischer Energie angetrieben werden und die noch vorhanden Muskelspannungen des Armstumpfes verstärken, könnten Nutzerinnen und Nutzer besser greifen und Gegenstände halten.
  • Das Eigengewicht von Rollatoren dürfe 10 Kilogramm nun nicht mehr überschreiten; damit werde die alltägliche Benutzung leichter. Zu mehr Sicherheit trügen darüber hinaus Ankipphilfen, anatomische Handgriffe sowie allseitige Reflektoren bei.

„Die Hilfsmittelversorgung für GKV-Versicherte ist auf einem hohen Niveau – auch im internationalen Vergleich. Wir wissen natürlich, dass es weiterhin viel zu tun gibt“, so Kiefer. „Deshalb sind wir kontinuierlich mit allen Akteuren im Gespräch.“

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