Rechnen statt raten

Was die lebenslange Rente wirklich kostet

In einem Beitrag hatte Aktuar Robert Bahnsen ausgerechnet, für welche Kunden sich das Altersvorsorgedepot wirklich lohnt. Hier in seinem neuen Beitrag soll es nun um die Rentenphase gehen. Welches Kundenprofil schneidet gut ab? Und wie lange muss man leben, damit die Rente besser ist als der Auszahlplan? Zeit für ein paar Wahrheiten, auch unbequeme.
Robert Bahnsen ist Aktuar (DAV) und CERA und befasst sich seit über 20 Jahren mit Versicherungsmathematik und Altersvorsorge.
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Robert Bahnsen ist Aktuar (DAV) und CERA und befasst sich seit über 20 Jahren mit Versicherungsmathematik und Altersvorsorge.

Im ersten Teil hatte ich den Auszahlungsplan des Altersvorsorgedepots (AVD) gegen das freie ETF-Depot gerechnet und offengelassen, was die Verrentung leistet. Jetzt habe ich sie durchgerechnet – zusammen mit der ungeförderten Fondspolice und mit der Frage, die bei der Altersversorgung vieles entscheidet: Wie lange lebt Ihr Kunde eigentlich? Das Ergebnis fällt anders aus, als es die reine Produktrechnung vermuten lässt – und es zeigt, an welcher Stelle Rechnen aufhört und Beratung anfängt.

Am Ende des ersten Teils stand eine Zahl, die ich seither mehrfach erklären musste: Der AVD-Auszahlungsplan liefert das 1,35-fache dessen, was die Verrentung desselben Guthabens bringt. Wer das liest, hält die Sache für entschieden.

Ist sie nicht. Die 1,35 hängt an einer Annahme, die ich offen gesetzt hatte – der Plan lief bis zum Alter 92. Das ist eine Konvention, keine Tatsache. Ersetzt man sie durch etwas Beobachtbares, gerät der Vorsprung ins Rutschen.

Der Vorsprung ist konstant – solange man das Fenster festhält

Eines vorweg, weil es die Beratung entlastet: Das Verhältnis von Plan zu Rente ist über die Sparlaufzeit vollkommen stabil. Ich habe es für Beitragszeiten von einem bis fünfzig Jahren gerechnet, und es kommt jedes Mal exakt derselbe Wert heraus.

Das ist kein Zufall: Beide Wege durchlaufen dieselbe Ansparphase, dieselbe Förderung, dieselbe nachgelagerte Besteuerung – alles davon kürzt sich heraus.

Für Sie heißt das: Die Entscheidung zwischen Plan und Rente muss beim Vertragsabschluss nicht vorweggenommen werden. Sie hängt nicht daran, ob Ihr Kunde 20 oder 40 Jahre einzahlt. Sie darf ans Ende der Ansparphase, wenn die Lebenssituation absehbar ist. Was Sie beim Abschluss klären müssen, ist nur, ob der Vertrag beide Wege überhaupt zulässt.

Konstant ist der Vorsprung allerdings nur bei gegebenem Auszahlungsfenster. Vom Fenster selbst hängt er sehr wohl ab – und damit sind wir bei der eigentlichen Frage.

Wie lange lebt Ihr Kunde wirklich?

Ein Auszahlungsplan endet. Eine Leibrente nicht. Dieser Unterschied ist der ganze Gegenstand des Vergleichs – und er lässt sich nur beantworten, wenn man die Lebensdauer einrechnet, nicht als Durchschnitt, sondern als Verteilung.

Ich habe dafür die Kohortensterbetafeln des Statistischen Bundesamts verwendet, die den medizinischen Fortschritt für jeden Geburtsjahrgang fortschreiben. Für die drei Kunden aus dem ersten Teil ergibt sich das Bild in Abbildung 1. Es ist unbequemer, als ich erwartet hatte.

Die 24-jährige Berufseinsteigerin erlebt mit knapp 60 Prozent den Tag, an dem ihr Auszahlungsplan nichts mehr zahlt. Bei der 50-jährigen Selbstständigen sind es 47 Prozent, beim 45-jährigen Gutverdiener 36 Prozent. Bei der jüngsten Kundin läuft der Plan also in mehr als der Hälfte der Fälle leer, während sie noch lebt.

Abbildung 1: Erlebt der Kunde das Ende seines Auszahlungsplans? Überlebenswahrscheinlichkeiten ab Rentenbeginn 67, drei Beispielkunden aus Teil 1.
Abbildung 1: Erlebt der Kunde das Ende seines Auszahlungsplans? Überlebenswahrscheinlichkeiten ab Rentenbeginn 67, drei Beispielkunden aus Teil 1.

 

Das ist kein Argument gegen den Plan. Es ist ein Argument dafür, das Ende nicht bei 92 festzunageln.

Wie lang soll der Plan dann laufen?

Die naheliegende Alternative: Man bindet die Laufzeit an die Lebenserwartung. Läuft der Plan bis zum Medianalter, ist er genau so bemessen, dass ihn die Hälfte der Vergleichsgruppe überlebt und die andere Hälfte nicht.

Für die drei Profile bedeutet das Auszahlung bis 93, 88 und 91 statt einheitlich bis 92 – und damit ändert sich der Vorsprung des Plans erheblich. Er spreizt sich von einheitlich 35 Prozent auf eine Spanne zwischen 23 und 49 Prozent, je nach Kunde und Tafel (Abbildung 2).

Abbildung 2: Wie lang der Plan laufen soll, entscheidet über seinen Vorsprung. Vorsprung des Auszahlungsplans gegenüber der lebenslangen Rente, je Kunde und Auszahlungsfenster – Fenster bis zum Medianalter.
Abbildung 2: Wie lang der Plan laufen soll, entscheidet über seinen Vorsprung. Vorsprung des Auszahlungsplans gegenüber der lebenslangen Rente, je Kunde und Auszahlungsfenster – Fenster bis zum Medianalter.

 

Wer den Plan auf das Medianalter legt, baut ein Produkt, das rechnerisch bei jedem zweiten Kunden leerläuft, während er noch lebt. Das folgt aus der Definition des Medians. Wer diese Quote nicht will, muss den Plan strecken – und je weiter er ihn streckt, desto näher rückt er an die Leibrente, ohne je deren Eigenschaft zu erreichen.

Wie teuer das Strecken ist, zeigt Abbildung 3. Legt man den Plan nicht auf den Median, sondern auf das Alter, das nur noch jeder Fünfte erlebt, trägt er vier von fünf Ruhestandsverläufen bis zum Ende. Das Endalter steigt damit auf 95 bis 99 nach der Bevölkerungstafel und auf 99 bis 103 nach der Versichertentafel – und der Vorsprung des Plans schmilzt von 23 bis 49 Prozent auf 13 bis 27 Prozent. Wer den Plan so auslegt, dass er fast immer reicht, bezahlt das in Rentenhöhe.

Abbildung 3: Soll der Plan für vier von fünf Kunden reichen, schmilzt sein Vorsprung. Dieselbe Rechnung mit dem Auszahlungsfenster bis zum 80-%-Quantil der Lebenserwartung.
Abbildung 3: Soll der Plan für vier von fünf Kunden reichen, schmilzt sein Vorsprung. Dieselbe Rechnung mit dem Auszahlungsfenster bis zum 80-%-Quantil der Lebenserwartung.

 

Der Versicherer rechnet mit einer anderen Tafel

Bis hierhin habe ich mit Bevölkerungszahlen gerechnet. Für das Altersvorsorgedepot ist das richtig: Es wird von nahezu allen genutzt, eine nennenswerte Selektion findet nicht statt.

Bei der Verrentung ist das anders, und zwar grundlegend. Wer sich für eine lebenslange Rente entscheidet, tut das typischerweise, weil er sich für langlebig hält. Der Versicherer weiß das aus seinen Versichertenbeständen und kalkuliert es ein. Er rechnet deshalb nicht mit der Bevölkerung, sondern mit einer Versichertentafel.

Wie groß dieser Unterschied ist, lässt sich seit kurzem nachschlagen: Der Lebenserwartungsrechner der Deutschen Aktuarvereinigung beruht auf der Rentensterbetafel DAV 2004 R. Gegen die Bevölkerungszahlen gestellt, ergibt sich ein bemerkenswert stabiler Abstand.

Über alle Quantile hinweg leben Rentenversicherte drei bis fünf Jahre länger als der Bevölkerungsdurchschnitt. Nach der Versichertentafel liegt das Medianalter unserer Berufseinsteigerin bei 97 – ihr auf 93 ausgelegter Auszahlungsplan wäre also vier Jahre vor der Hälfte fertig.

Für die Beratung ist das ein wichtiger Satz: Ihr Kunde erlebt eine andere Tafel, als der Anbieter kalkuliert. Die Differenz ist kein Rechenfehler, sondern ein Teil des Preises. Sie ist der Grund, warum Rentenfaktoren niedriger aussehen, als es die eigene Lebenserwartung nahelegt.

Wie nah der Plan der Rente kommt

Damit lässt sich die Frage in der Währung stellen, die Sie im Angebot nachschlagen: dem Rentenfaktor, also Euro Monatsrente je 10.000 Euro Kapital. Denn auch ein Auszahlungsplan hat einen – man muss ihn nur ausrechnen. Alle Rentenfaktoren in diesem Text sind Werte vor Steuern, so wie das Angebot sie ausweist; für den Vergleich von Plan und Rente ändert das nichts, weil im Depot beide Wege identisch besteuert werden.

Ein Plan bis 92 entspricht einem Rentenfaktor von rund 57 – für alle drei Kunden derselbe Wert, weil das Fenster fest ist. Das aktuelle Marktniveau der Leibrente liegt bei etwa 42. Legt man den Plan dagegen auf das Medianalter aus, hängt sein Faktor von Kunde und Tafel ab. Diese Medianalter liegen bei 88, 91 und 93 nach der Bevölkerungstafel und bei 92, 95 und 97 nach der Versichertentafel; der Faktor des Plans reicht damit von 52 bis 63.

Der Zusammenhang ist eindeutig und in Abbildung 4 abzulesen: Je später der Plan endet, desto niedriger seine Rate – und desto näher rückt er an die lebenslange Rente. Erreichen tut er sie nicht. Bei realistischer Anlage müsste er bis 119 laufen, um auf 42 zu kommen.

Abbildung 4: Je länger der Plan läuft, desto näher rückt er an die Rente. Entnahmehöhe des Auszahlungsplans je 10.000 Euro Kapital, umgerechnet in einen Rentenfaktor, für zwei Aktienquoten der Auszahlungsphase.
Abbildung 4: Je länger der Plan läuft, desto näher rückt er an die Rente. Entnahmehöhe des Auszahlungsplans je 10.000 Euro Kapital, umgerechnet in einen Rentenfaktor, für zwei Aktienquoten der Auszahlungsphase.

 

An dieser Stelle muss ich eine Annahme offenlegen, die den Vergleich stärker prägt als alles andere: Ich habe den Auszahlungsplan mit 50 Prozent Aktien in der Auszahlungsphase gerechnet – der Gleitpfad aus dem ersten Teil. Ein Versicherer legt das Deckungskapital einer Leibrente anders an: im Sicherungsvermögen, typischerweise mit 0 bis 25 Prozent Sachwerten. Der Plan trägt also deutlich mehr Kapitalmarktrisiko als die Rente, gegen die er antritt.

Rechnet man ihn ebenso konservativ – die zweite Kurve in Abbildung 4 zeigt 20 Prozent Aktien –, sinkt sein Rentenfaktor um rund acht Punkte. In der Median-Auslegung sind es dann nur noch 43 bis 55 statt 52 bis 63. Das Marktniveau von 42 erreicht er nicht erst mit 119, sondern schon mit 99.

> Ein erheblicher Teil des Vorsprungs, den der Auszahlungsplan in meinen Zahlen hat, ist Risikoprämie und nicht Produktvorteil.

Das ist kein Argument gegen den Plan. Aber es verschiebt die Frage im Kundengespräch: Sie lautet nicht nur „Plan oder Rente“, sondern auch „Wie viel Aktienrisiko soll im Ruhestand noch laufen?“. Wer darauf mit „möglichst wenig“ antwortet, hat den Vorsprung des Plans zu einem guten Teil schon aufgegeben.

Beides zugleich geht allerdings auch. Das Gesetz lässt ab 2027 eine Teilverrentung zu: 80 Prozent des Kapitals wandern in die gleichbleibende Leibrente, die restlichen 20 Prozent bleiben auf Rechnung und Risiko des Kunden angelegt und finanzieren daraus lebenslange Auszahlungen in veränderlicher Höhe. Der Langlebigkeitsschutz sitzt dann auf dem großen Teil – und der kleine darf die Aktienquote tragen, die die Rendite bringt. Ob ein Vertrag diese Variante anbietet, ist eine Frage, die beim Abschluss auf den Tisch gehört.

Was Ihr Kunde wirklich kauft

Selbst wenn man die Sterblichkeit vollständig einrechnet und nur die tatsächlich erlebten Zahlungen zählt, liegt die Leibrente im Erwartungswert hinten – bei allen drei Profilen, in beiden Tafelwelten. Wer daraus schließt, die Verrentung sei ein schlechtes Geschäft, hat das Produkt nicht verstanden. Eine Leibrente ist eine Versicherung, kein Investment. Man kauft sie nicht, weil sie im Mittel mehr abwirft, sondern weil sie die Unsicherheit über die eigene Lebensdauer beseitigt: Sie zahlt, solange der Kunde lebt – gleich wie lange das ist. Versicherungen rechnen sich im Erwartungswert grundsätzlich nicht – sonst könnte sie niemand anbieten.

Der Auszahlungsplan hat dafür einen Vorzug, den die Rechnung ebenfalls nicht ausweist: Was am Ende übrig ist, fällt nicht weg, sondern ist vererbbar. Die Leibrente kennt das nur über eine Rentengarantiezeit, und die kostet wiederum Rentenfaktor.

Damit steht die Entscheidung auf einer Achse, die sich nicht ausrechnen lässt: Vererbbarkeit gegen Langlebigkeitsschutz. Wer Vermögen weitergeben will, nimmt den Plan. Wer fürchtet, mit 95 ohne Einkommen dazustehen, nimmt die Rente. Beides ist rational, und die Zahlen sagen Ihnen nur, was die zweite Variante kostet.

Die ungeförderte Police: bester Steuervorteil, letzter Platz

Bleibt die vierte Gattung, die ich im ersten Teil ausgespart hatte: die ungeförderte Fondspolice der dritten Schicht. Sie hat den stärksten Steuervorteil im ganzen Vergleichsfeld. Bei Rentenbeginn mit 67 sind nur 17 Prozent der Rente als Ertragsanteil steuerpflichtig, der Rest fließt steuerfrei.

Trotzdem liegt sie in jeder Variante hinten – auch hinter dem schlichten ETF-Depot, das seine Erträge voll versteuert (Abbildung 5). Der beste Steuervorteil des Feldes wird von Kosten und Rentenfaktor vollständig aufgezehrt.

Abbildung 5: Vier Produktgattungen, zwei Annahmen zum Endalter. Nettoentnahme nach Steuern je 1 Euro Sparaufwand innerhalb der Förderzone, bezogen auf den Auszahlungsplan; gestrichelt die Annahme Endalter = 80-%-Quantil der Lebenserwartung.
Abbildung 5: Vier Produktgattungen, zwei Annahmen zum Endalter. Nettoentnahme nach Steuern je 1 Euro Sparaufwand innerhalb der Förderzone, bezogen auf den Auszahlungsplan; gestrichelt die Annahme Endalter = 80-%-Quantil der Lebenserwartung.

 

Gerechnet habe ich mit marktüblichen Kosten – Effektivkosten von einem Prozent bei zwölf Jahren Laufzeit, fallend auf 0,72 Prozent bei vierzig. Weil sich ihre Einmalkosten verteilen, holt die Police bei langen Laufzeiten auf: aus 53 Prozent werden 68 – beim vorsichtigen Endalter aus 60 Prozent 74. Der Abstand schrumpft, ihr letzter Platz bleibt.

Eine wichtige Einschränkung: Diese Rechnung gilt innerhalb der Förderzone, also für Eigenbeiträge bis 1.800 Euro im Jahr. Oberhalb davon gilt, was ich im ersten Teil gezeigt hatte – der ungeförderte Euro gehört ins freie Depot.

Was diese Rechnung nicht bepreist

Drei Dinge bleiben außen vor.

  1. Der Rentenfaktor 42 ist nicht garantiert. Er enthält Überschüsse und ist kürzbar; garantiert werden marktüblich etwa 27 – ein Wert, bei dem sich die Verrentung in keiner meiner Rechnungen lohnt. Ich rechne zudem ohne Rentengarantiezeit; marktübliche zehn Jahre senken den Faktor um weitere zwei bis vier Prozent.
  2. Der Kapitalmarkt läuft als Erwartungspfad ohne Schwankungen. Das ist die härteste Vereinfachung: Ein Plan mit 50 Prozent Aktien kann einen Einbruch mitten in der Entnahmephase nicht ausgleichen, eine garantierte Rente schon. Steuertarif und Teilentnahme sind in allen Varianten gleich vereinfacht.
  3. Kranken- und Pflegeversicherung sind nicht eingerechnet. Für Pflichtversicherte sind die Leistungen beitragsfrei; freiwillig Versicherte zahlen dagegen auf alles, was dem Lebensunterhalt dienen kann. Das trifft besonders Selbstständige – hier lohnt der Blick in den Versicherungsstatus, bevor Sie Nettobeträge nennen.

Was das für Ihr nächstes Kundengespräch heißt

Fragen Sie nicht, ob Plan oder Rente – fragen Sie, wann entschieden wird. Die Entscheidung ist von der Sparlaufzeit unabhängig; beim Abschluss zählt nur, ob der Vertrag beide Wege offenhält.

Rechnen Sie den Plan in einen Rentenfaktor um – auf gleicher Aktienquote. Ein Plan bis 92 entspricht rund 57, aber nur mit 50 Prozent Aktien; so konservativ angelegt wie das Sicherungsvermögen eines Versicherers sind es rund 48. Erst diese Zahl gehört neben die Leibrente mit etwa 42, und erst diese Differenz ist der Preis des Langlebigkeitsschutzes – den Sie sich garantiert *und* aktuell zeigen lassen sollten.

Sprechen Sie Laufzeit und Aktienquote aktiv an. Ein Plan bis 92 ist keine Naturkonstante; auf das Medianalter gelegt, läuft er rechnerisch bei jedem zweiten Kunden leer. Die Teilverrentung erlaubt beides zugleich: Langlebigkeitsschutz und Renditepotential mit Aktien.

Stellen Sie die Frage nach der Vererbbarkeit. Sie trennt die beiden Wege sauberer als jede Renditezahl – und nur Ihr Kunde kann sie beantworten.

Die lebenslange Rente rechnet sich im Erwartungswert nicht – das ist kein Einwand gegen sie, sondern ihre Funktionsweise. Ab Januar 2027 hat Ihr Kunde beide Wege in einem Vertrag zur Wahl; dann sollten Sie sagen können, was der Unterschied kostet.

Über den Autor

Dr. Robert Bahnsen ist Aktuar (DAV) und CERA und befasst sich seit über 20 Jahren mit Versicherungsmathematik und Altersvorsorge – bei der Allianz und als Partner bei EY. Er ist Geschäftsführer der Vermögenslotse RB UG und stellvertretender Vorsitzender des DAV-Ausschusses Rechnungslegung und Regulierung. Daneben führt er die KI-Macht-Lernen GmbH.

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Ein Kommentar

  1. Habe ich das übersehen oder wird der Auszahlplan aus der ungeförderten Fondspolice hier nicht betrachtet? Das wäre noch interessant.

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