24 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande setzen auf die eigene Immobilie für den Ruhestand. Und auch unter den heutigen Rentnern spielt das Eigenheim eine wichtige Rolle: Mit rund 22 Prozent ist sie neben der gesetzlichen Rente die am häufigsten genutzte Form der Altersvorsorge.
Das zeigt eine aktuelle Yougov-Umfrage im Auftrag der Postbank. Für die Erhebung befragten die Marktforscher 2.059 Personen.
Die Gründe sind klar: „Wer im Alter mietfrei wohnt, kann seine laufenden Lebenshaltungskosten deutlich senken. Angesichts der kontinuierlich steigenden Mietpreise ist das eine wichtige Absicherung. Und nicht zu unterschätzen ist der Vorteil, dass man bereits vor Eintritt in den Ruhestand von dieser Form der Vorsorge profitieren kann“, sagt Manuel Beermann von der Postbank.
Allerdings eignet sich der Kauf einer Immobilie nicht für jeden. Der Kauf bindet langfristig Kapital und setzt ausreichende finanzielle Spielräume voraus – etwa für Finanzierung, laufende Nebenkosten oder notwendige Modernisierungen. Auch Instandhaltungskosten dürfen – gerade im Alter – nicht unterschätzt werden.
Entsprechend deutlich fällt der Unterschied nach Einkommen aus: Während rund 29 Prozent der Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro angeben, mit Wohneigentum vorzusorgen, sind es bei niedrigeren Einkommen nur 10 Prozent.
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