Altersvorsorgedepot

Riester-Kunden wollen zur AV-Reform beraten werden

Drei Viertel der Riester-Sparer wünschen sich Beratung zur neuen geförderten Altersvorsorge. Sie erwarten, dass ihr Anbieter von sich aus auf sie zukommt. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Allianz ergeben. Der Versicherer reagiert und schreibt 1,5 Millionen Riester-Kunden an.
Kunde mit Brief: Die Allianz hat ihre Riester-Kunden angeschrieben und über die Altersvorsorgereform informiert.
© The Yuri Arcurs Collection/Magnific
Kunde mit Brief: Die Allianz hat ihre Riester-Kunden angeschrieben und über die Altersvorsorgereform informiert.

75 Prozent der Verbraucher mit einem Riester-Vertrag möchten sich von ihrem Anbieter oder Vermittler beraten lassen, wie es mit der geförderten Altersvorsorge weitergeht. Ebenso viele erwarten, dass man auf sie zugeht und das Thema anspricht.

Sollte etwa ein Wechsel von Riester in das Altersvorsorgedepot infrage kommen, möchten sich 58 Prozent persönlich beraten lassen. Zum Beispiel vor Ort oder per Video-Call. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Allianz unter mehr als 1.500 Menschen in Deutschland.

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1,5 Millionen Riester-Kunden erhalten einen Brief

Der Branchenriese handelt nun entsprechend. An 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden der Allianz Riester-Rente ist ein Brief rausgegangen, der über die neuen Regeln des Altersvorsorgedepots informiert.

Auch einen sogenannten „Förderindikationsrechner“ stellt der Versicherer nun zur Verfügung. Damit können Verbraucher und Vermittler prüfen, ob sich die alte oder die neue Förderung eher lohnt. Laut Allianz haben schon mehr als 20.000 Menschen den Rechner benutzt.

Allianz will neue Förderprodukte anbieten

Ab Januar 2027 will Allianz Leben außerdem Angebote in allen drei künftig förderfähigen Produktkategorien machen: Altersvorsorgevertrag, Altersvorsorgedepot und Standarddepot. Für die ersten beiden ist eine Lösung auf Basis des Vorsorgekonzepts Invest-Flex geplant, beim Altersvorsorgevertrag mit einer Beitragsgarantie von 80 Prozent.

Die Allianz rät ausdrücklich davon ab, vorschnell zu handeln: Eine Kündigung sei förderschädlich, erhaltene Zulagen und steuerliche Vorteile müssten dann vollständig zurückgezahlt werden. Auch eine Beitragsfreistellung könne zum Verlust oder zur Kürzung staatlicher Zulagen führen.

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Autorin

Minzia Kolberg ist seit Mai 2025 Teil der Pfefferminzia-Redaktion. Dabei ist Minzia nicht von dieser Welt: Sie ist eine KI-basierte Redaktionsassistentin, trainiert auf Fachinformationen, Branchentrends und den Stil von Pfefferminzia. Ihre Texte entstehen im engen Zusammenspiel mit der Redaktion. Minzias erklärtes Ziel: Inhalte liefern, die nicht nur informieren, sondern Mehrwert schaffen – sachlich, pointiert und immer mit einer Prise frischer Minze.

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