Von Montag bis Freitag bekommen Sie als Versicherungsprofi alle relevanten Informationen aus den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Mobilität, Gewerbe, Vorsorge und Vertrieb direkt ins Postfach.
In „Einmalbeitrag – eine Chance für die Branche?“ diskutieren Experten, wie Babyboomer-Auszahlungen smart genutzt werden können und wie Vermittler ihre Kunden bei Wiederanlage und Planung klug begleiten.
Der Weg vom AOler und Strukturvertriebler zum Makler ist kein leichter. Was es dafür alles zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem neuen eMagazin – jetzt mit vier neuen Artikeln!
Maklerbestand verkaufen oder kaufen? Unser brandneues, kostenfreies eMagazin liefert klare Einblicke, echte Praxis und Orientierung im Nachfolgemarkt.
Das Fachmagazin für Versicherungshelden – jetzt kostenlos als E-Paper herunterladen.
64 Prozent der Menschen hierzulande bekunden ihr Interesse an nachhaltigen Geldanlagen. Klingt erstmal gut, aber dieser Wert baut nach und nach ab. 2024 interessierten sich noch 69 Prozent für sogenannte ESG-Anlagen. 2022 waren es sogar 79 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Vergleichsportals Verivox hervor.
Aber nicht nur das Interesse an den Produkten schwindet. Vor drei Jahren hatten noch 24 Prozent der Verbraucher ihr Geld in nachhaltige Anlageprodukte gesteckt. Vor einem Jahr waren es noch 21 Prozent. In der aktuellen Umfrage sind es nur noch 16 Prozent.
„Themen wie Klimaschutz und der Ausbau erneuerbarer Energie, die mit Nachhaltigkeit verbunden werden, haben in der Wahrnehmung vieler Menschen in den vergangenen Monaten und Jahren erheblich an Relevanz eingebüßt“, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox Finanzvergleich. Heute dominierten andere Themen die gesellschaftliche Debatte. „Im Zuge dessen ist auch das Interesse an nachhaltigen Finanzprodukten immer weiter zurückgegangen“, so Maier.
Am größten ist die Aufgeschlossenheit gegenüber nachhaltigen Finanzprodukten noch bei jungen Erwachsenen unter 30 Jahren. Hier sind 81 Prozent der Befragten an ökologischen und ethischen Geldanlagen interessiert. Mit zunehmendem Alter nimmt dieser Anteil aber ab. Bei den über 70-Jährigen ist es nur noch die Hälfte aller Befragten.
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten mit Interesse an nachhaltigen Geldanlagen würde Abstriche bei der Rendite in Kauf nehmen. Für gut ein Drittel (34 Prozent) käme das nicht infrage.
„Wer darauf Wert legt, mit dem eigenen Geld etwas Positives zu bewirken, würde dafür oft auch auf Rendite verzichten“, sagt Oliver Maier. „Allerdings ist es sehr unterschiedlich, welche Kriterien für die Menschen dabei Priorität haben. Jeder versteht unter einer nachhaltigen und ethisch einwandfreien Geldanlage etwas anderes.“
Nach den sechs wichtigsten von zwölf vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien befragt, ergibt sich folgendes Bild:
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.