Beinahe zeitgleich zum Karenztag-Vorschlag von Allianz-Chef Oliver Bäte (mehr dazu lesen Sie hier) zeigt eine Studie der Barkow Consulting den Krankenstand des vergangenen Jahres. Und der ist gesunken.
Für das Jahr 2024 verzeichnet das Beratungsunternehmen einen durchschnittlichen Krankenstand von 5,8 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor. Bei diesen Zahlen stützt sich Barkow Consulting auf die gesetzliche Krankenversicherung.
Doch wirklich gesund sei Deutschland damit aber nicht, schreibt Peter Barkow. Denn trotz Rückgang sind die 5,8 Prozent noch immer der zweithöchste Wert seit Beginn der Statistik.

Zur Orientierung: Im Jahr 2000 betrug der Krankenstand noch 4,0 Prozent. Den Tiefststand erreichte er 2007 mit 3,2 Prozent. Einen sichtlichen Sprung gab es während der Corona-Pandemie. In den Jahren 2018 bis 2021 lag der Krankenstand durchweg bei 4,3 Prozent. Dann schnellte er auf 5,8 Prozent hinauf. Den Höchststand erreichte er wie erwähnt 2023 mit 6,1 Prozent.
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