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44 Prozent der Haushalte in Deutschland investieren bereits grün oder können sich ein solches Investment vorstellen. Jeder siebte Haushalt in Deutschland (14 Prozent) steckt sein Erspartes in nachhaltige Geldanlagen. Weitere 30 Prozent können sich vorstellen, das künftig zu machen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage. Für diese hat KFW Research für das KFW-Energiewendebarometer 6.000 Haushalte befragt.
Zu nachhaltigen Geldanlagen in der Studie zählen:
Viele Haushalte zögern jedoch weiterhin, grün zu investieren – und das trotz einer grundsätzlicher Bereitschaft. Die Gründe dafür: Neben fehlendem finanziellen Spielraum zweifeln 32 Prozent daran, ob ihr Geld wirklich klimafreundlich investiert wird. Weitere 19 Prozent geben an, die Produkte nicht zu verstehen.
53 Prozent der Haushalte können sich laut der KFW-Befragung nicht vorstellen, Geld in grüne Finanzanlagen zu investieren. 3 Prozent der Befragten sind unentschlossen. Mehr als 56 Prozent der Haushalte mit unterdurchschnittlichem Einkommen geben an, grundsätzlich keinen finanziellen Spielraum für eine Geldanlage zu besitzen. Im Gegensatz dazu investieren rund 23 Prozent der Haushalte mit Geldvermögen bereits jetzt in nachhaltige Anlagen.
Grün investieren wollen laut der Studie vor allem junge Menschen:
Mögliche Renditenachteile spielen für die Befragten nur eine untergeordnete Rolle, ob sie sich für oder gegen eine nachhaltige Geldanlage entscheiden. Allen Haushalten, die potenziell willens sind zu investieren oder schon investiert haben, hat das KFW-Research-Team als Basisszenario eine Kapitalanlage von 10.000 Euro mit 3 Prozent Zinsen, also 300 Euro als Ertrag im Jahr, vorgestellt.
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