Umfrage

Akzeptanz selbstfahrender Autos hängt von Unfallgefahr ab

Wären die Deutschen für die flächendeckende Einführung selbstfahrender Autos? Das wollte der Versicherer Huk-Coburg erfahren. Ergebnis: Wenn sie die Unfallgefahr senken würden, wären mehr Menschen dafür.
© picture alliance / Zoonar | Stefan Ziese
Ein autonom fahrender Elektrobus ist in Monheim am Rhein unterwegs.

Selbstfahrende Autos sind nicht mehr nur Science Fiction, sondern Realität. Wie stehen aber die Deutschen dazu? Das kommt drauf an. Nämlich darauf, wie sie sich auf die Unfallgefahr auf den Straßen auswirken. So geben in einer Umfrage der Huk-Coburg 32 Prozent der Bürger an, „unter keinen Umständen“ der Einführung autonom fahrender Autos zustimmen.

Sollte durch sie die Unfallgefahr nicht gegenüber heute steigen, sind 9 Prozent für eine Einführung, weitere 18 Prozent sind dafür, wenn die Unfallgefahr nur etwas sinkt und zusätzliche 20 Prozent, wenn durch die Autos die Unfallgefahr gegen Null geht.

„Autonomes Fahren hat nur dann eine Chance auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn es das Fahren sicherer macht“, sagt Jörg Rheinländer, Vorstand bei der Huk-Coburg. Interessant dabei: Es gibt nur geringe Unterschiede bei der Ablehnung des autonomen Fahrens zwischen denjenigen, die wenig mit dem Auto unterwegs sind und Viel-Fahrern. So lehnen 36 Prozent der Autofahrer, die weniger als 1.000 Kilometer im Jahr fahren, das autonome Fahren ab. Bei denen, die mehr als 20.000 Kilometer fahren, sind es mit 34 Prozent aber fast gleich viele.

Ausgesprochen stark wirkt sich die Art des Antriebs eines Fahrzeugs auf die Einstellung zum autonomen Fahren aus. So sprechen sich Befragte, die ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug nutzen, mehr als doppelt so häufig grundsätzlich gegen autonomes Fahren aus als die Nutzer eines E-Autos (36 zu 17 Prozent).

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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