Die Allianz Leben hat das Garantieniveau in ihren fondsgebundenen Vorsorgekonzepten Invest Flex sowie in der nachhaltigen Variante Invest Flex Green noch flexibler gestaltet. Künftig können die Kunden das Garantieniveau bei einem neu abgeschlossenen Vertrag in 10-Prozent-Schritten erhöhen oder reduzieren – diese Option besteht einmal im Jahr und somit auch während der Laufzeit.
Die auswählbaren Garantie-Stufen beginnen bei 10 Prozent und enden bei 80 Prozent, sofern es sich um Policen mit laufenden Beiträgen handelt – im Falle von Einmalbeitragspolicen ist sogar eine maximale Garantie von 90 Prozent drin. Die Neufestsetzung des Garantieniveaus ist laut Allianz nach Ablauf von mindestens zwölf Monaten möglich. Dabei gilt die flexible Garantieanpassung für die PrivatRente und die Basisvorsorge.
Die Abkehr von der 100-Prozent-Garantie läutete der Marktführer in der Lebensversicherung vor gut zwei Jahren ein. So teilten die Münchner im Oktober 2020 mit, dass sich die Allianz in der Altersvorsorge ab 2021 auf Lösungen „mit zeitgemäßen Garantien“ konzentrieren wolle. Am Ende der Ansparphase sollten diese neuen Garantien auf einem Niveau von mindestens 90, 80 oder 60 Prozent der gezahlten Beiträge liegen, wie das Unternehmen damals erklärte – nun dürfen Neukunden also noch weitaus niedrigere Garantieniveaus wählen, und das nicht nur zu Vertragsbeginn.
Ob es im Angesicht der jüngsten EZB-Entscheidung, den Leitzins um satte 0,75 Prozent auf 1,25 Prozent zu erhöhen, womöglich bald auch wieder Garantien oberhalb von 100 Prozent bei der Allianz gibt, steht auf einem anderen Blatt.
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