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Allianz-Chef Oliver Bäte befürwortet eine höhere Erbschaftssteuer. Diese „muss steigen“, sagte Bäte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (hier geht es zur kostenpflichtigen Montagsausgabe). „Das wäre sinnvoll, bevor man andere Steuern erhöht“, betonte der Konzernchef. Ausnahmen und Freibeträge würde er sich als Steuerpolitiker ebenfalls „genau ansehen“.
Bätes Begründung: „Es geht nicht mehr gerecht zu.“ Die Vermögensanhäufung finde im Moment vor allem über Erbschaften statt, nicht durch Einkommen, schilderte der Konzernchef seine Sicht – und kritisierte: „Aber wir besteuern immer stärker die Einkommen.“ Als Steuerpolitiker würde er daher „viel mehr darauf sehen, was vererbt wird“.
Außerdem sprach sich der 56-Jährige für eine CO2-Steuer aus, „die wir unbedingt brauchen“, wie er sagte. „Ich würde von der Besteuerung der Einkommen auf die Besteuerung des Konsums gehen, gleichgültig ob das der Konsum von CO2 oder von Luxusgütern ist. Wer sich ein Ferienhaus für zehn Millionen Euro kaufen kann, kann auch eine Million Euro Grundsteuer zahlen.“
Sein Eintreten für eine Besteuerung des Kohlendioxidverbrauchs im Privatsektor begründete Bäte so: „Wenige Leute mit großen Häusern und schweren Autos verbrauchen dramatisch mehr. Das muss man entsprechend besteuern.“
Ablehnend steht der Manager hingegen der im Wahlkampf wieder gekehrten Forderung nach einer Vermögensteuer gegenüber. „Das halte ich für falsch“, sagte Bäte. Er habe doch „in meinem Leben bereits versteuert, was jetzt wieder versteuert werden würde“. Das passiere ohnehin „zu oft“, so der Allianz-Chef – zum Beispiel, wenn er Einkommensteuer zahle „und dann noch einmal Mehrwertsteuer, wenn ich irgendetwas kaufe“.
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