Dass Menschen auf unbekannte Erreger stoßen, ist nichts Neues. Das passiert, seitdem es den Homo Sapiens gibt, also seit rund 500.000 Jahren. Heute verfügen wir natürlich über eine deutlich bessere medizinische Versorgung als unsere Vorfahren in der Altsteinzeit. Die brauchen wir auch. Denn unsere Vorfahren waren durch eine geringe Bevölkerungsdichte und den großen räumlichen Abständen der jeweiligen Gruppen viel besser vor epidemischen und pandemischen Effekten geschützt, als wir heute.
Was wir nun bei der relativ hohen Sterblichkeitsrate bei Risikopatienten sehen, sind auch die Folgen unseres Verhaltens in den vergangenen 100 Jahren, insbesondere der vergangenen 60 Jahre.
Zehntausende Personen infizieren sich und tausende Menschen sterben. Könnte man alle retten? Nein, natürlich nicht. Letzten Endes müssen wir uns leider damit abfinden, dass wir alle einmal sterben werden. Viele von uns auch an den Folgen von Infektionen. Jeder einzelne Fall ist zu bedauern und vor allem für die Angehörigen ein schwerer Schicksalsschlag.
Heute zahlen wir mit Milliarden an vernichteten Wirtschaftswerten, um ältere Menschen und Risikopatienten zu schützen und unser Gesundheitssystem vor dem Kollabieren zu bewahren. Wäre es da nicht sehr viel sinnvoller gewesen, wenn wir in der Vergangenheit Risikopatienten nicht nur symptomatisch behandelt hätten, sondern die Ursachen therapiert und so vielen hätten heilen können? Allein 50 bis 60 Prozent aller Typ-II-Diabetiker könnten geheilt werden und 94 Prozent könnten die Diabetes-Medikamente weglassen, wären also erst gar keine heutigen Risikopatienten. In Deutschland gibt es rund 8 Millionen an Diabetes erkrankte Personen. Die Dunkelziffer liegt 2 bis 3 Millionen höher. Jährlich gibt es 500.000 neue Diagnosen und 26.295 Todesfälle. Das bedeutet: Allein in Deutschland sterben im Schnitt drei Personen an Diabetes – pro Stunde! Die Kosten pro Jahr betragen rund 35 Milliarden Euro.
Krankheiten wie Diabetes und Adipositas sind ebenfalls epidemisch, in der westlichen industriellen Welt sogar pandemisch. Jedoch wurden in den vergangenen Jahrzehnten hier keine so drastischen und massiven Maßnahmen ergriffen, um deren Ausbreitung einzudämmen und weitere Fälle zu verhindern, wie jetzt bei SARS CoV-2 und COVID-19. Die allermeisten Fälle von Übergewicht und Diabetes Typ II wären vermeidbar. Das gilt für die meisten unserer Zivilisationskrankheiten, die Menschen heute zu Risikopatienten machen.
Wir könnten beispielsweise unsere älteren und kranken Menschen möglichst optimal mit Nährstoffen versorgen. Das gilt natürlich auch für die jüngeren und noch gesunden Personen. Ja, das würde jedes Jahr einiges an Geld kosten. Aber was bitte kosten uns denn nun die Maßnahmen, die aktuell getroffen werden müssen? Was ist ein Leben wert?
Wenn wir aus der aktuellen Corona-Virus-Welle lernen, dass wir …
… dann könnte die aktuelle Corona-Virus-Welle sogar etwas Gutes gehabt haben. Für jene, die daran unnötig verstorben sind, kommt das dann leider dennoch zu spät.
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