Mit Generali-Beständen

Neue Dialog will mit Komposit und bAV durchstarten

Zur Leitmesse DKM präsentierte sich die neu gegründete Dialog Versicherung mit frischen und altbewährten Produkten. Ein Portfolio aus Lebensversicherung, betrieblicher Altersversorgung und Kompositpolicen soll nun fast jedes Risiko abdecken. Durchstarten will der Maklerversicherer mit den ehemaligen Beständen der Generali.
© Pfefferminzia
Stellten auf der DKM 2019 die neue Dialog vor (von links): Michael Stille, David Stachon und Stefanie Schlick.

Die Generali-Tochter Dialog war bislang vor allem für ihre Biometrieprodukte und Risikolebensversicherungen bekannt – nun kommen die betriebliche Altersversorgung (bAV) und der Kompositbereich hinzu. Die Bestände kamen dabei von der Generali. 320 Milliarden Datensätze mussten Anfang Oktober auf die Dialog Leben und den neu gegründeten Sachversicherer Dialog Versicherung übertragen werden.

Für jeden Vertriebskanal hat die Konzernmutter Generali nun eine eigene Marke: für das Maklergeschäft ist es die Dialog, für das Exklusivgeschäft die Generali und für das Direktgeschäft die Cosmos Direkt.

„Wir haben finanziell aufgeräumt, wir haben organisatorisch aufgeräumt – jetzt können wir wieder auf Wachstumskurs gehen“, sagte David Stachon, Chief Business Officer Digital und Unabhängige Vertriebe im Vorstand der Generali Deutschland und Vorstandsvorsitzender der neu gegründeten Dialog Versicherung, anlässlich der DKM vor Journalisten in Dortmund.

Auf der Messe präsentierte sich die Dialog zuversichtlich: Mit rund 60 Premium-Produkten sollen Kunden nun fast jedes Risiko absichern können. Man habe außerdem Vertriebspartner gefragt, wie man sie noch unterstützen könne. „Wir waren bei allen großen Vertriebseinheiten und kleineren Maklern und haben gefragt, was nicht gut funktioniert“, sagt Stefanie Schlick, Leiterin des unabhängigen Vertriebs bei der Generali. Ein Manko sei etwa gewesen, dass die Komposit-Produkte nicht auf Vergleichern wie Nafi oder Softfair zu finden waren. „Das haben wir jetzt geändert“, so Schlick.

500.000 Risikolebensversicherung gezeichnet

Auch gebe es nun ein neues Vertriebsportal für Vertriebspartner und Kunden. Vertragsdaten, umfangreiche Schulungsangebote in der Maklerakademie und die Geschäftspartnerabrechnung seien dort zu finden. „Unsere Vertriebspartner sollen langfristig immer weiter entlastet werden, damit sie sich voll und ganz auf ihre Kernaufgabe, die Beratung der Kunden, konzentrieren können“, erklärt Schlick weiter.

Stachon versprach zudem ein stetig wachsendes Produktportfolio – vor allem im Kompositbereich werde noch viel kommen. Aber auch im bAV-Geschäft wolle man Gas geben. Einige große Kunden seien für 2020 schon in der Pipeline.

Michael Stille, Vorstandsvorsitzender der Dialog Lebensversicherung, gab schließlich noch ein paar Zahlen zum Besten. 2018 sei der Bestand um 3 Prozent gewachsen. Dieses Jahr habe man die 500.000e Risikolebensversicherung verkauft.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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