Neuer DIN-Standard kommt bei Finanzberatern an

Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit startete im März ein neuer DIN-Standard  für die Anlageberatung. Der Entwickler Defino zieht ein erstes Fazit.

Seit seiner Veröffentlichung vor knapp einem halben Jahr haben Finanzberater zirka 40.000 Verbraucher nach dem neuen DIN-Standard „DIN SPEC 77222“ beraten. Derzeit arbeiten deutschlandweit zirka 1.000 Finanzberater wie Ausschließlichkeitsvertreter, freie provisionsabhängige Vermittler, Honorarberater und auch Bankberater nach der neuen DIN- Spezifikation.

Privatpersonen sollen mit dem Standard ihre Finanzangelegenheiten produktunabhängig und neutral überprüfen lassen. Er soll zudem Transparenz und Vertrauen schaffen. Ziel des DIN-Standards sei es, dass zehn Finanzberater am Ende der Beratung zum gleichen Beratungsergebnis kommen und nicht wie bislang zu zehn verschiedenen Einschätzungen.

Der DIN-Standard wurde vom Deutschen Institut für Normierung (DIN) und von der Heidelberger Gesellschaft für Finanznorm für die standardisierte Finanzanalyse von Privathaushalten herausgegeben. An der Entwicklung wirkten Verbraucherschützer, Wissenschaftler und Finanzdienstleister mit.

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