Geförderte Altersvorsorge

Riester-Zahlen bleiben im Keller

Sparer bekommen derzeit kaum noch Zinsen auf ihre Anlagen. Eine Alternative könnte die staatlich geförderte Riester-Rente sein, denn Zulagen und Steuervorteile peppen die Renditeaussichten auf. Bei den Deutschen scheint das allerdings nicht angekommen zu sein, wie neueste Zahlen zeigen.

„Die Niedrigzinsphase führt nicht zu mehr Riester-Abschlüssen“, sagte eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums gegenüber dem Tagesspiegel. So habe es Ende 2014 rund 16 Millionen Riester-Verträge gegeben. Der Anstieg gegenüber dem Jahr 2013 ist mit 122.000 Verträgen jedoch geradezu minimal. Lediglich bei Wohn-Riester und Investmentfonds-Verträgen gebe es ein etwas größeres Wachstum.

Am unbeliebtesten sind klassische Riester-Renten. Seit 2012 ist ihr Bestand um 124.000 Verträge zurückgegangen. Verbraucherschützer Niels Nauhauser erklärt das gegenüber dem Blatt damit, dass es viele kostengünstigere Produkte auf dem Markt gebe. So seien beispielsweise ETF-Sparpläne preiswerter. Seiner Ansicht nach würde die Förderung die höheren Kosten oft nicht ausgleichen können.

Mehr zum Thema

So diszipliniert bleiben ETF-Anleger

Ist es wirklich so einfach, wie vor allem Verbraucherschützer gern annehmen? Wer vorsorgen will, spart…

Kanam Grund wickelt offenen Immobilienfonds ab

Die Schwierigkeiten um offene Immobilienfonds verursachen weitere Konsequenzen. Die Kanam Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft löst nun ihren…

Babyboomer – die vernachlässigte Zielgruppe

Die Generation der Babyboomer stellt einen großen Anteil der deutschen Bevölkerung dar. In den Beständen…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert