Bafin mit LVRG-Umsetzung nicht zufrieden

„Die Provisionen sind noch viel zu hoch“

Oha, kommt nun doch das LVRG II? Anscheinend ist die Finanzaufsichtsbehörde Bafin mit der Umsetzung des Lebensversicherungsreformgesetzes nicht sehr zufrieden. „Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus“, sagt Frank Grund, obersters Versicherungsaufseher der Bafin.
© Bafin
Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin.

Seit über einem Jahr ist das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) nun schon in Kraft. Ein wesentliches Ziel des Gesetzgebers war es, dass die Provisionen in der Lebensversicherung sinken. Viel passiert ist da aber noch nicht, die Provisionen seien nach wie vor zu hoch, kritisiert jetzt die Finanzaufsichtsbehörde Bafin.

„Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus“, sagt Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Basis für diese Aussage ist eine Untersuchung der Bafin aus dem vergangenen Jahr. Die Abschlusskosten hätten die Versicherer zwar gesenkt, die Provisionen aber nur in Einzelfällen. Pro Jahr geben die Lebensversicherer laut der Analyse pro Jahr knapp 8 Milliarden Euro an Provisionen und anderen Abschlusskosten aus.

Mehr zum Thema

Gezerre um Provisionsdeckel geht weiter

Auf dem 16. Hauptstadtgipfel des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung stellten sich Finanzpolitiker in Berlin den Fragen…

„Eine neue Lebensversicherung abzuschließen, lohnt sich heute nicht mehr“

Die Lebensversicherer kämpfen mit den niedrigen Zinsen. Die Puffer für die Garantien müssen steigen, die…

Union will obligatorisches Standardprodukt ohne Abschlusskosten

Nachdem die größten politischen Mitbewerber ihre Wahlprogramme für die Bundestagswahl am 26. September 2021 zum…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert