Bafin mit LVRG-Umsetzung nicht zufrieden

„Die Provisionen sind noch viel zu hoch“

Oha, kommt nun doch das LVRG II? Anscheinend ist die Finanzaufsichtsbehörde Bafin mit der Umsetzung des Lebensversicherungsreformgesetzes nicht sehr zufrieden. „Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus“, sagt Frank Grund, obersters Versicherungsaufseher der Bafin.
1476354365.Frank_Grund_Bafin_web-1
© Bafin
Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin.

Seit über einem Jahr ist das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) nun schon in Kraft. Ein wesentliches Ziel des Gesetzgebers war es, dass die Provisionen in der Lebensversicherung sinken. Viel passiert ist da aber noch nicht, die Provisionen seien nach wie vor zu hoch, kritisiert jetzt die Finanzaufsichtsbehörde Bafin.

„Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus“, sagt Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Basis für diese Aussage ist eine Untersuchung der Bafin aus dem vergangenen Jahr. Die Abschlusskosten hätten die Versicherer zwar gesenkt, die Provisionen aber nur in Einzelfällen. Pro Jahr geben die Lebensversicherer laut der Analyse pro Jahr knapp 8 Milliarden Euro an Provisionen und anderen Abschlusskosten aus.

Mehr zum Thema

Sozialpartnerdialog über bAV: Was sich für Makler ändert

Am 8. Oktober 2026 startet in Berlin der Sozialpartnerdialog zur betrieblichen Altersversorgung. Das Bundesarbeitsministerium hat…

Gemeinsam posten: Was Collab-Posts wirklich bringen

Du besuchst eine Veranstaltung, triffst dort einen Kollegen und ihr nehmt gemeinsam ein kurzes Video…

Selbstständige stärker von Cyberschäden betroffen

Cyberangriffe treffen Unternehmen jeder Größe, die Folgen fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Das zeigt die…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert