Rentenprodukt der EU-Kommission

Altersvorsorge soll mehr „Pepp“ bekommen

Eine europaweite private Altersvorsorge ist schon länger in Planung. Am heutigen Donnerstag will die Kommission in Brüssel das Produkt vorstellen. Der Name? „Pepp“. Das ist kurz für Pan European Pension Product.
© dpa/picture alliance
EU-Vizepräsident Valdis Dombrovskis

Ein privates Rentenprodukt für alle Europäer. So sieht der Plan der EU-Kommission für eine europäische Altersvorsorge aus.

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„Wir wollen einen europäischen Qualitätsstandard für Altersvorsorgeprodukte schaffen“, sagte Vizepräsident Valdis Dombrovskis dem Handelsblatt. Am Donnerstag soll das Konzept für das Pan European Pension Product („Pepp“) der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Aber was ist bisher bekannt?

Nun, vor allem Versicherungen, Banken, Fonds oder Vermögensverwalter sollen Pepp EU-weit anbieten können, berichtet das Portal finanzen.net. Verbraucher könnten zwischen maximal fünf unterschiedlich riskanten Anlagestrategien wählen, eine davon mit „sehr geringem Risiko“, so Dombrovskis weiter.

Außerdem soll es begrenzte Abschlussgebühren geben.

Und:

Sparer bekämen das Recht, den Anbieter alle fünf Jahre zu wechseln. Außerdem empfehle die Kommission den Mitgliedsstaaten, auch diese europäischen Vorsorgeprodukte steuerlich so zu fördern wie nationale.

Bei der deutschen Versicherungswirtschaft kommt Pepp eher weniger gut an. „Wir befürchten eine Verwässerung der sozialpolitischen Qualitätskriterien für die private Altersvorsorge“, so Peter Schwark vom Versicherungsverband GDV gegenüber dem Handelsblatt.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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