„Mit dem Innovationsbudget wollen wir ein wirkungsvolles Wettbewerbsinstrument im Gesundheitswesen installieren, das einen Suchprozess um die beste innovative Versorgung in Gang setzt“, sagt Thomas Ballast, Vorstand der Techniker Krankenkasse.
Je Versicherten sollen mindestens 2,50 Euro in neue Versorgungsformen investiert werden, so die Krankenkasse in ihrem aktuellen Positionspapier. Dadurch sollen digitale Gesundheitsprodukte schneller auf den Markt kommen.
Eine IGES-Studie im Auftrag der TK schlägt ein Klassifizierungsmodell vor, das die Zulassung abhängig vom Risiko und Nutzen des Produkts gestaltet.
Jean Dietzel, Leiter des Bereichs Krankenversicherung am IGES Institut und Mitautor der Studie, sagt dazu:
„Zusätzlich empfehlen wir, digitale Produkte besonders zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen von Selektivverträgen zu beweisen. Bei positiven Ergebnissen kann ihnen dann Zugang in die kollektive Versorgung eröffnet werden, damit möglichst viele Patienten davon profitieren.“
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