Rund 100.000 Wohnungseinbrüche wurden den Versicherern 2025 gemeldet, 5.000 mehr als im Vorjahr. Die versicherten Schäden sind auf 380 Millionen Euro gestiegen. Damit liegen sie 10 Prozent über dem Vorjahreswert und sind doppelt so hoch wie 2021. Das meldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
In der ersten Hälfte der 2010er-Jahre waren die Werte jedoch zum Teil deutlich höher. Einen neuen Rekordwert erreicht der durchschnittliche Schaden pro Einbruch. „Er stieg um 200 Euro auf 3.850 Euro und erreicht damit den höchsten Wert seit Beginn der Messung“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.
Er weist darauf hin, dass sich Einbrecher meist nicht viel Mühe machen, sondern gezielt nach leicht zugänglichen und unzureichend gesicherten Wohnungen suchen. Gestohlen werden meist Gegenstände, die sich leicht transportieren und weiterverkaufen lassen: Schmuck, Bargeld, kleinere elektronische Geräte wie Smartphones, Kameras oder Computerzubehör, ebenso Fernseher oder Spielkonsolen.
Um sich vor Einbrüchen zu schützen, gibt der GDV ein paar Tipps.
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