Wohngebäude und Hausrat

Wo es die meisten Schäden an Haus und Wohnung gibt

Als Großschäden an Haus und Wohnung gilt alles, was Kosten von 25.000 Euro übersteigt, denn ab diesem Betrag kann eine Nicht-Versicherung schnell existenzbedrohend werden. Wo es in Deutschland die teuersten Hausrat- und Wohngebäudefälle gibt.
© Getty Images
Sturmschaden: Während eines Sturms stürzte dieser Baum auf das Haus. Ein Schaden, der für den Eigentümer schnell existenzbedrohend sein kann, wenn er nicht versichert ist.

Ein Schaden an Haus oder Wohnung ist oft teuer. Besonders trifft das auf das Bundesland Thüringen zu, denn dort kommen auf die Betroffenen im Schnitt Kosten von 78.705 Euro zu. Aber auch in Sachsen-Anhalt ist ein Schaden mit 77.753 Euro kaum preiswerter. Die Bremer Haushalte melden hingegen mit 42.143 Euro die niedrigste Summe.

Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt kostet ein existenzbedrohender Schaden zirka 60.000 Euro. So das Ergebnis einer Analyse der Generali Versicherungen, die im Rahmen der Studie Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“ stattfand.

Nicht nur teuer sondern auch oft sind zudem Großschäden im Saarland. Das heißt: Während in Deutschland im Schnitt einer von 500 Versicherten innerhalb von zehn Jahren eine Schadenmeldung in der Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung einreicht, betrifft das Problem im Saarland jeden dreihundertsten Versicherten.

Am seltensten hingegen sind Häuser und Wohnungen in Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg von größeren Katastrophen betroffen. Dort tritt lediglich bei jedem Achthundertsten ein Schadenfall ein.


Grafik: Generali

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