Kann ja mal vorkommen: Versehentlich Festplatte oder Stick gelöscht, und darauf war ausgerechnet der Zugang zur Krypto-Wallet, also zur digitalen Brieftasche. Sind die darin gelagerten Kryptowährungen eigentlich versichert?
Symbolbild für Bitcoin: Er kann sich zwar nicht so auflösen, wie hier gezeigt. Er kann aber einfach weg sein.
So modern und (angeblich) praktisch Kryptowährungen auch sind – sie können auch schnell weg sein. Denn um über die Token zu verfügen, ist immer ein digitaler Schlüssel nötig. Er ist der Zugang zum Krypto-Portemonnaie, der digitalen Wallet. Denn Kryptowährungen kann man nur in so einer Wallet einbuchen lassen.
Doch der Schlüssel ist eine 26- bis 32-stellige Zeichenfolge. Und wenn die weg ist, kommt niemand mehr an die in der Wallet gelagerten Token. Der Krypto-Analyst Timothy Peterson schätzt, dass durch solche Pannen täglich 1.500 Bitcoins verloren gehen.
Der unter anderem auf Online-Risiken spezialisierte Versicherer Hiscox gibt nun bekannt, dass man sich gegen so einen Verlust versichern kann. „Im Rahmen der Hiscox Allrisk-Haus-und-Kunst-Versicherung decken wir beispielsweise einen Verlust von Kryptowährung bis zu einem gewissen Betrag in unserer Private Cyber Deckung ab“, sagt Alina Sucker, Managerin für Kunst und Privatkunden.
Autor
Andreas
Harms
Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.
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