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Etwa 240.000 Solarstromanlagen, auch als Photovoltaik bekannt, wurden im Jahr 2021 installiert. Das waren, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit würden rund 10 Prozent des heimischen Stromverbrauchs durch Photovoltaik gedeckt. Zudem werden Solarspeicher immer beliebter. Hier verzeichnete der Verband ein Plus von 60 Prozent gegenüber 2020. Damit nicht genug: Die zukünftige Versorgung mit fossilen Brennstoffen aus Russland ist aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine fraglich – und damit wächst in privaten Haushalten das Bedürfnis, sich energetisch unabhängiger machen zu wollen. So steigt die Nachfrage nach Solartechnik und -speichern aktuell weiter an.
„Für immer mehr Haushalte wird die Anschaffung von Photovoltaikanlagen und Speichern zur Energie-Unabhängigkeitserklärung“, meint BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Beflügelt werde die Solartechnik- und Speicher-Nachfrage auch durch die Verbreitung von E-Autos. „Auch als Schutz vor Stromausfällen werden Solarbatterien jetzt immer beliebter“, beobachtet Körnig.
Für eine vierköpfige Familie mit einem Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche und einem jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden pro Jahr planen Experten die Leistung einer Photovoltaikanlage mit etwa 10 Kilowatt-Peak (kWP). Davon ausgehend wird die Anzahl der benötigten Einzelmodule nach ihrer jeweiligen Leistung berechnet. Je kWP fallen Kosten in Höhe von 1.300 bis 1.500 Euro netto an. Die Gesamtkosten für eine 10-kWP-Anlage bewegen sich also zwischen 13.000 und 15.000 Euro netto. Der Batteriespeicher kommt als zusätzliche Investition hinzu.
Der Staat bietet durch unterschiedliche Förderprogramme (KfW 270, KfW 261 und KfW 461) über die Kreditanstalt für Wiederaufbau die Finanzierung einer Anlage für Photovoltaik zu günstigeren Konditionen. Zudem können die jeweiligen Landesförderinstitute Zuschüsse gewähren. Auch die Einspeisung des erzeugten Stroms nach dem Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG) sorgt für zusätzliche Einnahmen. Eine Photovoltaikanlage muss immer der Bundesnetzagentur gemeldet werden.
„Bei der Photovoltaikversicherung handelt es sich um eine Allgefahrendeckung“, sagt Andreas Herber, Maklerreferent der INTER Versicherung, einem Lizenzpartner des nachhaltigen Marktplatzes bessergrün. „Denn nicht nur Sturm oder Feuer können, wie bei dem Gebäude, auf dem sie installiert ist, einen beträchtlichen Schaden anrichten. Auch zum Beispiel Tierbisse durch Marder und andere Nager, Schäden durch Hagel oder Schneedruck sowie Überspannungen aller Art sind im Deckungsumfang enthalten“, so Herber weiter.
Zu den optionalen Erweiterungen gehörten eine Montageversicherung, eine Ertrags- oder Minderertragsversicherung sowie die Möglichkeit, einen Batteriespeicher und/oder eine Wallbox für das E-Auto einzuschließen, wie der Experte schildert. Der gleichzeitige Abschluss einer Haftpflichtversicherung sollte bedarfsgerecht berücksichtigt werden.
Doch nicht allein festinstallierte Photovoltaikanlagen können Hausbesitzern zusätzlichen Strom liefern. Auch sogenannte Plug and Play-Module sind denkbar, die im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon Sonnenlicht in Strom umwandeln. „Üblicherweise werden diese sogenannten Balkonkraftwerke nicht in einem Photovoltaik-Tarif abgesichert“, sagt Herber. „Zum einen liegt das an ihrem geringen Wert von teilweise unter 1.000 Euro. Damit stellt sich hier die Frage nach der Versicherungswürdigkeit. Zum anderen erhöht der mobile Einsatz dieser Module das Schadenpotenzial, etwa durch einfachen Diebstahl“, so der Maklerreferent weiter.
Die Absicherung solcher Plug and Play-Module müsse daher über die Hausratversicherung erfolgen. Hier gelte es jedoch darauf zu achten, ob beim Versicherungsort lediglich die Wohnung oder auch das Grundstück genannt werde. Denn üblicherweise befindet sich dieses Modul draußen, auf einem Balkon oder einer Terrasse.
Zusätzlich zur Unabhängigkeit von Stromanbietern ist Ökostrom und damit Nachhaltigkeit für die Käufer von Photovoltaikanlagen ein bedeutsames Thema. „Diesen Aspekt können Makler aktiv ins Kundengespräch einbringen, beispielsweise durch den Verweis auf eine [link_ad url=“https://adfarm1.adition.com/redi?sid=4372336&kid=5062681&bid=16018305″]nachhaltige Versicherung[/link_ad]. Die bessergrün-Tarifvariante zur Absicherung einer Photovoltaikanlage sieht zum Beispiel das Pflanzen eines Baumes vor. Zudem werden die versicherungstechnischen Beiträge ausschließlich in nachhaltige Kapitalanlagen investiert“, wie der Experte der INTER erklärt. Neben der Photovoltaikversicherung sind über den Online-Marktpatz bessergrün noch zahlreiche weitere Versicherungsprodukte in nachhaltiger Variante erhältlich.
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