Menschen wiegen sich in Sicherheit

Zu wenig Absicherung gegen Naturgefahren

Immer häufiger bekommen wir auch hierzulande Wetterextreme in Form von Sturm und Starkregen zu spüren. 93 Prozent der Menschen in Deutschland glauben, ausreichend gegen diese Gefahren abgesichert zu sein – in Wirklichkeit sind es nur 40 Prozent.
© dpa/picture alliance
Ein Baum hat durch Sturm Xavier ein Haus in Berlin stark beschädigt: In Zukunft wird Deutschland wohl noch öfter Zeuge solcher Wetterextreme.

Sturm Xavier war nur eine kleine Erinnerung daran, dass Wetterextreme aus dem Nichts große Schäden anrichten können. 93 Prozent der Menschen hierzulande glauben, ausreichend gegen Naturgefahren abgesichert zu sein, wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung aus dem Jahr 2016 zeigt. In Wahrheit sind es nur 40 Prozent, berichtet nun der Versicherer HDI.

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Auch in Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme von Niederschlagsextremen zu rechnen. Das kündigte der Deutsche Wetterdienst in seinem „Nationalen Klimareport 2016“ an. Die Ursache dafür sei, dass die Lufttemperatur durch den Klimawandel kontinuierlich steigt.

Das Problem:  

„In der Vergangenheit hat der Staat, zum Beispiel nach Orkanen oder Flutkatastrophen, häufig Nothilfe-Fonds eingerichtet, um Menschen, die ihr Hab und Gut verloren hatten, einen finanziellen Neuanfang zu ermöglichen“, so Wolfgang Hanssmann, Vertriebsvorstand bei HDI. 

„Künftig sollen Hauseigentümer aber nur noch dann unterstützt werden, wenn sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen Schäden durch Naturgefahren versichert haben. Eigenverantwortung wird wichtiger – und Vermittler sind umso mehr gefordert, ihre Kunden zu sensibilisieren“, fügt Hanssmann noch hinzu.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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