Beim GDV Insurance Summit in Berlin kündigte Eva Schmierer, Staatssekretärin im Bundesjustizministerium, an, dass ihr Ministerium in Kürze konkrete Eckpunkte für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung vorlegen möchte.
Schmierer stellte dabei drei Bedingungen in den Mittelpunkt, die jedes tragfähige Konzept erfüllen müsse:
Gleichzeitig betonte sie, dass der Staat nicht für alles einstehen könne – und das auch nicht solle. Eigenverantwortung bleibe unverzichtbar.
Der Blick auf die aktuellen Versicherungszahlen macht den Handlungsbedarf sichtbar: Rund 60 Prozent der Wohngebäude in Deutschland verfügen über einen Elementarschutz. Das ist aus Sicht des Ministeriums eindeutig zu wenig.
Um diesen Anteil spürbar zu steigern, hat die Koalition laut Schmierer eine klare Strategie vereinbart. Im Neugeschäft sollen Wohngebäudeversicherungen künftig nur noch gemeinsam mit Elementarschutz angeboten werden dürfen. Für bestehende Verträge denkt das Ministerium an eine Erweiterung zu einem festen Stichtag – verbunden mit der Prüfung einer Opt-out-Möglichkeit.
Den Vorschlag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, das Modell „Elementar Re„, lobte Schmierer als klar und konstruktiv.
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