Versicherungen für Elementarschäden drohen im kommenden Jahr teurer zu werden. So könnten sich die verheerenden Folgen des Hochwassers in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nach Ansicht von Experten auf die Prämien für die Elementarschadenversicherung auswirken. „Die Versicherungsprämien müssen immer risikoadäquat sein, sonst kann das System Versicherung nicht nachhaltig funktionieren“, erläuterte Axel Rakette, ein Pressesprecher der Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft (Muniche Re), gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
„Wenn viel passiert, steigt der Preisdruck in den Verhandlungen“, sagte auch der Pressesprecher der Hannover Rück, Oliver Süß, dem RND. Dieses Jahr drohe zahlreich an Naturkatastrophen zu werden. Die Verträge zwischen den Erstversicherern und den Rückversicherungen würden jedes Jahr neu verhandelt. Daher spiele das Vorjahr bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle. Müssten die Erstversicherer beim Rückversicherer mehr für die Beiträge bezahlen, geben sie diese Steigerung an die Endkunden weiter.
Bislang sind laut Muniche Re allerdings weniger als die Hälfte der Wohngebäude in der Bundesrepublik gegen Überschwemmung versichert. Dabei beginne Risikoschutz bereits mit Präventionsmaßnahmen sowie mit der „Transparenz darüber, ob man in besonders gefährdeten Gebieten wohnt“, so Pressesprecher Rakette.
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