Niedrigzins und Angst vor Altersarmut: Vor diesem Hintergrund wirbt die Bild-Zeitung gerade massiv für eine „Volks-Rente“ – mit Promi Sophia Thomalla als Werbegesicht, Amazon-Gutscheinen und Zeitdruck-Argumenten. Das private Altersvorsorge-Angebot wurde in Kooperation mit den Sparkassen und dem Versicherer Neue Leben entwickelt und soll Menschen aus allen Bevölkerungsschichten ansprechen. Die Stiftung Warentest kann die „Volks-Rente“ jedoch nicht empfehlen. Sie rät von einem Abschluss ab.
Die „Volks-Rente“ kann als reine private Rentenversicherung mit defensiver Geldanlage-Strategie oder als fondsgebundene Rentenversicherung für risikofreudigere Sparer abgeschlossen werden. Auch eine Kombination aus beiden Varianten ist möglich. Der Abschluss ist bei Sparkassen oder direkt online möglich.
Ist die „Volks-Rente“ also die ideale Altersvorsorge fürs „Volk“ – eine Rente für alle? Die Stiftung Warentest meint: eher nicht! Die wichtigsten Kritikpunkte im Überblick:
Insgesamt, so das Fazit der Stiftung Warentest, könne die „Volks-Rente“ nicht überzeugen. Sowohl bei der klassischen als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gebe es bessere Angebote. Positiv sei lediglich zu bewerten, dass Sparer ihre Aufteilung im Vertragsverlauf zwischen klassischer Rentenversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung ändern könnten. Das sei ein klarer Vorteil dieses hybriden Produkts.
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.