Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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„Im Durchschnitt wünschen sich die Deutschen ein Alterseinkommen, das 78 Prozent ihres derzeitigen Nettoeinkommens entspricht. Den Mindestbedarf, um über die Runden zu kommen, sehen sie im Durchschnitt bei 58 Prozent.“ So fasst Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV, das zentrale Ergebnis einer Befragung von mehr als 4.200 Erwerbstätigen durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Versicherer-Verbands zusammen. Alterseinkommen bezieht sich nicht nur auf die gesetzliche Rente, sondern auf das Gesamteinkommen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge.
Die Umfrageteilnehmer wurden nicht einfach nach Prozentsätzen gefragt, vielmehr simulierten die Forscher reale Entscheidungssituationen. Die Teilnehmenden mussten aktiv zwischen heutigem Konsum und späterem Einkommen abwägen. So sollte kein Wunschdenken entstehen, sondern eine bewusste Entscheidung.
Die angeführten 58 und 78 Prozent sind nur Durchschnittswerte. Tatsächlich gehen die Vorstellungen weit auseinander. Ein gutes Viertel der Befragten hält ein Versorgungsniveau von 50 Prozent oder weniger für ausreichend, fast ebenso viele streben 100 Prozent und mehr an.
Weitere Erkenntnisse: Wer im Alter mit höheren Pflege- und Wohnkosten rechnet, plant mit mehr Einkommen im Ruhestand – im Schnitt um 2 bis 4 Prozentpunkte mehr. Zudem haben Mieter höhere Erwartungen als Menschen, die im Eigentum wohnen.
Dass sie ihr Wunschziel tatsächlich erreichen, glauben nur die wenigsten. Unter denjenigen, die bereits privat und betrieblich vorsorgen, ist es nur etwa ein Drittel. Unter Personen ohne zusätzliche Vorsorge sind es sogar nur 14 Prozent.
„Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorstellungen der Menschen über ihr Einkommen im Alter weit auseinander gehen. Aber sie machen auch deutlich, dass die gesetzliche Rente allein für viele nicht ausreichen wird. Entscheidend ist jetzt, die ergänzende Vorsorge stärker in die Breite zu bringen“, sagt Asmussen. Für die Rentenpolitik, insbesondere für die Arbeit der Rentenkommission hat der GDV einige Vorschläge.
Die neue Kennzahl für das Gesamtversorgungsniveau sollte das tatsächliche Alterseinkommen aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Vorsorge im Verhältnis zum heutigen Einkommen abbilden – und zwar für alle Erwerbstätigen, inklusive derjenigen ohne Zusatzvorsorge. Nur wenn diese Gruppen mitgerechnet werden, zeige die Kennzahl die realen Versorgungslücken.
Zudem fordert der GDV für die betriebliche Altersversorgung (bAV) die Möglichkeit einer automatischen Einbeziehung auf Betriebsebene mit Opt-out. Nur so lasse sich die bAV aus den Nischen der Großunternehmen heraus in die Breite tragen. Für kleine und mittlere Unternehmen sollte ein standardisiertes bAV-Basisprodukt geschaffen werden: digital, portabel und administrativ einfach. Und die Förderung von Geringverdienenden in der bAV sollte ausgebaut werden.
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