Die politischen Zeiten sind unsicher, die Wirtschaft darbt vor sich hin. Worauf greifen Anleger dann zurück? Gold? Anleihen? Nein, Sachwerte! Zumindest hat das eine Umfrage von Yougov unter mehr als 2.000 Personen im Auftrag von Pangaea Life ergeben. So setzen 29 Prozent der Befragten auf reale Werte wie Infrastruktur, Immobilien oder erneuerbare Energien – häufiger als auf Aktien.
Gerade bei Haushalten mit höheren Einkommen ist das der Fall, hier greifen 38 Prozent zu Sachwertanlagen. „Sachwerte verbinden langfristige Planbarkeit mit regelmäßigen Erträgen. In unsicheren Zeiten ist das ein starkes Argument“, sagt Uwe Mahrt, Geschäftsführer von Pangaea Life.
Der Deutschen Präferenz für Stabilität mag bei Sachwertanlagen noch Rendite bringen, bei anderen beliebten Sparformen aber nicht:
„Tagesgeld ist für kurzfristige Liquidität sinnvoll, aber langfristig ein Wohlstandsvernichter“, warnt Mahrt zu Recht.
Besonders betroffen von den verpassten Renditechancen sind Frauen. Denn 31 Prozent haben überhaupt keine Geldanlageprodukte (Männer: 23 Prozent). „Finanzielle Teilhabe entscheidet über Sicherheit im Alter. Die Gender-Gap beim Vermögensaufbau ist ein Thema, das wir nicht länger ignorieren dürfen“, so Mahrt.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: 15 Prozent der Deutschen investieren schon nachhaltig, weitere 14 Prozent haben das 2026 vor. Viele potenzielle Anleger zögern aber noch – aus Unsicherheit:
„Menschen wollen wissen, welchen Unterschied ihr Geld macht. Nachhaltigkeit überzeugt nur, wenn sie Vertrauen schafft“, sagt Mahrt.
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